SoSein - Inspiration

 

 

 

Hier habe ich eine Sammlung an inspirierenden Texten & Gedichte für Dich!

 

 

PS: Wenn du einen Text von dieser Seite teilst, dann erwähne doch bitte, dass du ihn hier auf meiner Seite unter https://www.sosein.me/für-dich-1/ gefunden hast! Danke!  

 

Foto@pixabay


Der Seelenvogel

 

…tief in uns wohnt eine Seele …,

noch niemand hat sie gesehen, aber jeder weiß, dass es sie gibt.

Und jeder weiß auch, was in ihr ist.

In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein –

der Seelenvogel ...

und er fühlt alles, was wir fühlen.

Wenn uns jemand verletzt, tobt der Seelenvogel in uns herum; hin und her, nach allen Seiten und alles tut ihm weh.

Wenn uns jemand lieb hat, macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge, kleine, lustige, vorwärts und rückwärts, hin und her.

 

 

Wenn jemand unseren Namen ruft, horcht der Seelenvogel auf die Stimme, weil er wissen will, ob sie lieb oder böse klingt.

Wenn jemand böse auf uns ist, macht sich der Seelenvogel ganz klein und ist still und traurig.

Wenn uns jemand in den Arm nimmt, wird der Seelenvogel in uns größer und größer, bis er uns fast ganz ausfüllt, so gut geht es ihm dann.

Ganz tief in uns ist die Seele.

 

Noch niemand hat sie gesehen, aber jeder weiß, da es es sie gibt.

Und noch nie, kein einziges Mal, wurde ein Mensch ohne Seele geboren.

Denn die Seele schlüpft in uns wenn wir geboren werden, und sie verlässt uns nie, keine Sekunde, so lange wir leben.

So wie wir auch nicht aufhören zu atmen, von unserer Geburt bis zu unserem Tod.

Sicher willst du wissen, woraus der Seelenvogel besteht. Das ist ganz einfach …

 

Er besteht aus Schubladen.

Diese Schubladen können wir nicht einfach aufmachen, denn jede ist abgeschlossen und hat ihren eigenen Schlüssel, und der Seelenvogel ist der einzige, der die Schubladen öffnen kann.

Aber wie kann man sie öffnen?

Auch das ist ganz einfach: mit seinem Fuß. Der Seelenvogel steht auf einem Bein.

Das zweite hat er, wenn er ruhig ist, an den Bauch gezogen. Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel zu der Schublade um, die er öffnen will, zieht am Griff, und alles was drin ist, kommt zum Vorschein.

Und wie alles, was wir fühlen, eine Schublade hat, hat der Seelenvogel viele Schubladen.

 

Es gibt eine Schublade für Eifersucht und eine für Hoffnung.

Es gibt eine Schublade für Enttäuschung und eine für Verzweiflung.

Es gibt eine Schublade für Geduld und eine für Ungeduld.

Auch für Hass, Wut und Versöhnung gibt es eine.

Und eine Schublade für Faulheit und Leere.

Und eine für Geheimnisse. Diese Schublade wird fast nie geöffnet.

Es gibt auch noch andere Schubladen.

Wer möchte eine Schublade für den Frieden und die Liebe öffnen?

Du kannst selbst wählen, was drinnen sein soll.

Manchmal sind wir eifersüchtig, ohne dass wir es wollen.

Manchmal machen wir etwas kaputt, wenn wir eigentlich helfen wollen.

 

Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten …

Man kann schon verstehen, dass die Menschen verschieden sind, weil sie verschiedene Seelenvögel haben.

Es gibt Vögel, die jeden Morgen die Schublade „FREUDE“ aufmachen. Dann sind die Menschen froh.

Wenn der Vogel die Schublade „WUT“ aufmacht, ist der Mensch wütend. Und wenn der Vogel die Schublade nicht mehr verschließt, hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.

Manchmal geht es dem Vogel nicht gut, dann macht er böse Schubladen auf.

Geht es dem Vogel gut, macht er Schubladen auf, die uns gut tun.

Manche Menschen hören den Seelenvogel oft, manche hören ihn seltener.

Und manche hören ihn nur einmal im Leben.

Deshalb ist es gut, wenn wir auf den Seelenvogel horchen, der tief tief in uns ist.

Vielleicht spät abends, wenn alles still ist …

 

Autor: Khalil Gibran / aus dem Hebräischen: Mirjam Pressler

 

 

Foto@pixaby / 2020

 

 


Verzweifle nicht!

 

Hallo Du! Verzweifle nicht - gib nicht auf! 
Auch wenn gerade alles drunter und drüber geht...

Komm her, setze dich zu mir. Wische dir die Tränen weg, genug davon sind vergossen.

 

Du kannst jetzt mal eine Pause einlegen, dich selbst liebevoll behandeln, da "draußen" mal alles so laufen lassen, kümmere dich um dich selbst. Du bist das Wichtigste in deinem Leben! Ohne dich läuft nichts! Man hat dir also weh getan? Man hat dir gezeigt, dass du nicht ok bist? Man hat dir gesagt, dass du etwas nicht richtig gemacht hast? Man hat dir das Gefühl gegeben, dass du nicht gut genug bist?

Schau doch einmal in den Spiegel. Da guckt jemand heraus mit wunderschönen Augen, liebevollem Gesicht...eine Nase, ein Mund, du atmest und du kannst dir sogar selbst die Zunge zeigen oder dich anlächeln. Was soll daran nicht gut genug sein? Was soll daran falsch sein? 

 

Du bist ein lebendiges Wesen! Du hast die Macht, deine Gedanken und Gefühle zu lenken. Genau JETZT - genau JETZT kannst du entscheiden, ob du weiterhin auf das Gefühl der Ablehnung und Versagens einsteigst oder ob du den Hut darauf wirfst und das Gesagte fürs Erste mal beiseite stellst.

 

Und dann überlege dir, wie du liebevoll die nächste Stunde mit dir verbringst. Ein Spaziergang? Ein kurzer Plausch mit einem lieben Menschen? Laufen? Radfahren? Oder einen Kaffee oder Tee? Wie es dir gefällt und was dir gut tut! 

 

Nun atme mal tief durch, strecke dich in die Höhe, schüttle alles ab, was schwer ist und richte dich auf! Du schöne Seele du! Ich umarme dich und ich weiß, dass dir bereits eine Lösung ganz leise von deinem Bauchgefühl zugeflüstert wurde. Nimm es an! Mach etwas draus! Es ist FÜR dich!  

 

Ich umarme dich und wünsche dir das Allerbeste! Du schaffst das! 
Alles Liebe!
Andrea

 

 

 

 

Andrea Kasper, Juli 2020
Foto@pixabay


Das Drama des braven Mädchens

 

"In diesem Kapitel will ich Wege darstellen, die zur Heilung der vom Vater geschlagenen Wunde und zum Ende des ewigen Wartens auf den Märchenprinzen führen.

 

Dabei werden vor allem Aggressivität und Selbstachtung zum Thema. Beginnen wir mit dem Drama des braven Mädchens, das immer nett ist.

 

Es ist in einem mächtigen Vaterkomplex gefangen, der jeden Ausdruck seiner Kreativität verhindert. Das brave Mädchen ist lieb und angenehm, hat aber keine Achtung vor sich selbst.

 

Die gesunde Wut

 

Ich bin der Ansicht, es gibt keinen Weg zur Heilung, der nicht zum großen Teil durch die Wut führt. Wenn eine Frau sich die Heuchelei ihres Lebens bewusst macht, wird sie erst einmal zornig auf alle, die sie hintergangen und missbraucht haben. Dann muss sie begreifen, dass sie sich selbst immer noch das antut, was sie den anderen vorwirft - nämlich ihr die gebührende Achtung zu versagen. Vielleicht rührt ihr eigenes Leid sie zu Tränen, aber sie muss auch schreien und um sich schlagen.

Wie ich bei meinen Seminaren über "Das Verhältnis zum Vater" feststellen konnte, haben Frauen, die den Vater vermissten, eines gemeinsam: Es bereitet ihnen große Schwierigkeiten, ihre Aggressionen verbal auszudrücken. Sie schämen sich dieser Aggressivität. Gerade weil der Vater sie vernachlässigt, abgewertet, misshandelt oder missbraucht hat, mussten sie sich bereits als kleine Kinder daran gewöhnen, ihre Feindseligkeit ihm gegenüber in den Schatten zu drängen.
In der Kindheit waren sie dazu gezwungen, wenn sie ihm gefallen wollten und nicht noch das winzige bisschen Aufmerksamkeit verlieren wollten, das sie bekamen. Und später, als Erwachsene, trauten sie sich nicht mehr, diese Gefühle zu äußern. Und das aus gutem Grund, denn ein Schatten, der so lange mit so viel Groll genährt wurde, ist für die Persönlichkeit bedrohlich geworden. Sie wissen instinktiv, dass das Fass explodieren würde, wenn sie es wagten, den Deckel zu lüften, um hineinzuschauen. Dennoch werden sie genau das eines Tages tun müssen, wenn sie die Kränkung heilen wollen, die der Vater ihnen mit seiner Gleichgültigkeit zugefügt hat.

Es ist ein wichtiger Schritt, seinem Zorn und seiner Wut Ausdruck zu verleihen, ohne dafür verurteilt zu werden - am besten in einem geschützten Raum wie der Therapiegruppe. Es ist nur ein Schritt, aber man kann ihn nicht überspringen. Schlagend, schreiend, tanzend lassen die Frauen diesem wunderbaren energetischen Potential freien Lauf. So befreien sie sich gleichsam von den Schadstoffen und reinigen ihr psychisches System.

 

Indem man durch die Wut hindurchgeht, entmystifiziert man sie auch. Sie ist nur ein Alarmlämpchen am Schaltbrett unserer Persönlichkeit, sie teilt uns mit, dass ein fundamentales Bedürfnis verleugnet wurde. Im allgemeinen verweist die Wut auf ein Bedürfnis, sich auszudrücken oder mitzuteilen. Die ganze Kreativität, deren Entfaltung aus Angst, von den anderen zurückgewiesen oder verletzt zu werden, versäumt wurde, findet durch diese Öffnung eine Quelle der Hoffnung und des Lichts.

Die Wut kann sich bei einer Frau, die zur Flucht in Passivität und Erwartung neigte, in Kampfgeist, Entschlossenheit, Standhaftigkeit verwandeln, die es ihr ermöglichen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Bei der Frau, die es gewohnt war, die Männer auf deren Terrain zu bekämpfen, kann sie die Entstehung einer eigenen und persönlichen Selbstbestätigung begünstigen, die es überflüssig macht, diese Kraft an die Männer zu vergeuden.

Die eigentliche Arbeit mit der Wut besteht darin, den Bedürfnissen nachzukommen, die sie uns offenbart. Wenn die Wut sich in ständigen Vorwürfen und Beschuldigungen gegen unsere Peiniger von früher erschöpft, dann heißt das, die Wut ist psychisch noch nicht verarbeitet. Sie wurde nicht verwandelt, sondern ist zu einem Gefängnis geworden. Um dieses innere Dilemma zu lösen, muss man weitergehen. Im zweiten Schritt des Verwandlungsprozesses erkennt man, dass es einem an Achtung für sich selbst fehlt, wenn man sich missbrauchen lässt und in die Rolle des Opfers flüchtet.
Man stellt sich der Tatsache, dass man sich selbst genau das antut, was man dem Vater oder dem Partner vorwirft. Dieser Schritt ist schwierig, weil man damit seinem Schatten gegenübertritt und einsehen muss, dass man sich selbst ebenso gleichgültig behandelt wie früher die Eltern.

 

Wenn die Wut wirklich anerkannt und integriert ist, wird sie zu einer Kraft, aus der Initiative und Entscheidungsfähigkeit erwachsen. Dann wird das Leben sehr viel angenehmer, intensiver, heller und fröhlicher.

 

Guy Corneau ("Kann denn Liebe glücklich sein")

 

Foto@pixabay

  


Nimm dir Zeit

 

Nimm dir Zeit zum Träumen, es ist Balsam für die Seele.

Nimm dir Zeit zum Freuen, es ist die Quelle der Gesundheit.

Nimm dir Zeit zum Achtsamsein, es ist das Geheimnis der Selbstheilungskräfte.

Nimm dir Zeit, deine Gedanken, Werte und Ziele zu definieren, es ist das Fundament deiner Zukunft.

Nimm dir Zeit für deine Familie und Freunde, es sind die Perlen des Glücks.

Nimm dir Zeit für die Liebe, sie ist der Funke des Lebens.

 

 

 

Nimm dir Zeit ...Aus "Weg der Inspiration" (2020) von Anneliese Hager

Foto by Anneliese Hager / Weiden am See / Nordburgenland / Austria


„Man darf sarkastisch feststellen, dass der Mensch inzwischen die Distanz bis zum Mond überwunden hat,

 

aber immer noch daran scheitert, zu seinen Mitmenschen zu gelangen…Was (den Menschen) aus ihrer Not heraushelfen könnte, wäre das echte Gespräch, die Verständigung mit dem DU. Aber gerade das wird in unserer Kultur sehr schlecht gelernt. Jedes Menschenkind erlebt in seinem Heranwachsen unendlich viel Aneinander-Vorbeireden, affektgeladenes Schreien, Schimpfen, Toben oder das autoritäre Dozieren von Eltern, Lehrern und anderen Respektspersonen…Da entsteht dann im Unterbewusstsein jedes einzelnen der Wunsch, sich via Sprechen und Sprache durchsetzen zu dürfen, andere zu überrollen, durch Einschüchterung zu „überzeugen“…

Der echte Dialog wird nur von Menschen gefunden werden können, bei denen wirklich Interesse für den Mitmenschen besteht. Nur derjenige, der dem Geist der Macht und Gewalt abgesagt hat, ist zum Hören und Antworten befähigt. Vergessen wir nicht, dass das Wort Vernunft aus Vernehmen kommt. Vernünftig sind nur Menschen, die gelernt haben, die Gedanken anderer in sich aufzunehmen, ohne gleich in Angst oder Verteidigungsstellung abzugleiten.
Foto@pixabay / 2020

                                                                        Josef Rattner – Der schwierige Mitmensch

 


Verliere dich nicht...

 

 

Verliere dich nicht in deinen Liebsten, denn damit zeigst du keine Liebe, sondern offenbarst ihm deinen Selbsthass.

 

Verliere dich nicht in deinen Liebsten, denn damit zeigst du keine Liebe, sondern du verrätst dich selbst als Frau und Mensch.

 

Verliere dich nicht in deinen Liebsten, denn damit zeigst du keine Liebe, sondern du verneinst dein Sein, dein Wirken, dein Tun, deine Selbstliebe.

 

Zeige deinem Liebsten, dass du ihn liebst, indem du Verständnis für dich selbst aufbringst, indem du dich selbst als Ganzes wahr nimmst, indem du dich selbst sicher fühlst und dich selbst als Geschenk wertschätzt.

 

Dann spürt dein Liebster deine weibliche Präsenz, dann kann er dich halten und dir Raum geben, so wie er sich selbst Raum geben kann. Gemeinsam stärkt ihr euch mit eurem Miteinander.

 

Mangel wird Fülle, Erwartung wird Zuversicht, Liebe ist überall! ❤

 

 

~ Andrea Kasper ~ 2020

 

 

Foto@pixabay 


Vier Worte

 

Ein König befragte einmal die Weisen an seinem Hof und sagte zu ihnen: "Ich lasse mir einen wunderschönen Ring machen. Ich habe die besten Diamanten, die man bekommen kann. Ich möchte in dem Ring eine verborgene Botschaft haben, die mir in Zeiten völliger Verzweiflung helfen kann. Sie muss sehr kurz sein, damit sie unter dem Diamanten des Rings verborgen werden kann."

 

All die Weisen, all die großen Gelehrten hätten lange Abhandlungen darüber schreiben können. Aber ihm eine Botschaft zu geben, die nur zwei oder drei Worte enthielt und ihm in Zeiten größter Verzweiflung helfen würde… Sie dachten nach, sie schauten in ihre Bücher, aber sie konnten nichts finden. Der König hatte einen alten Diener, der ihm fast wie ein Vater war. Er war schon der Diener seines Vaters gewesen. Die Mutter des Königs war früh gestorben, und dieser Diener hatte sich um ihn gekümmert. Deshalb wurde er nicht wie ein Diener behandelt, und der König hatte großen Respekt vor ihm.

 

Der alte Mann sagte: "Ich bin kein Weiser, bin nicht gebildet und nicht gelehrt, aber ich kenne die Botschaft. Es gibt nämlich nur eine Botschaft. Diese Männer können sie dir nicht geben. Nur jemand, der sich selbst erkannt hat, kann sie dir geben.

Während meines langen Lebens im Palast bin ich allen möglichen Menschen begegnet, darunter einmal einem Mystiker. Er war bei deinem Vater zu Gast, und ich wurde ihm als Diener zugeteilt. Als er abreiste, gab er mir als Geste des Danks für meine Dienste diese Botschaft…"

Und er schrieb sie auf einen kleinen Zettel, faltete ihn zusammen und sagte zum König: "Lies sie nicht jetzt. Halte sie in deinem Ring verborgen und öffne sie erst, wenn alles gescheitert ist, wenn es keinen Ausweg mehr gibt."

 

Diese Zeit sollte bald kommen. Das Land wurde überfallen und der König verlor sein Reich. Er musste auf seinem Pferd fliehen, um sein Leben zu retten und die feindlichen Reiter verfolgten ihn. Er war allein; sie waren in der Überzahl. Er kam an einen Ort, wo er anhalten musste, weil der Weg zu Ende war – er stand an einer Klippe über einem tiefen Abgrund. Dort hinunter zu fallen, wäre das Ende gewesen. Er konnte nicht zurück, weil dort die Feinde waren, und er hörte bereits die Hufe ihrer Pferde. Er konnte nicht vorwärts gehen, und es gab keinen anderen Weg.

 

Plötzlich erinnerte er sich an den Ring. Er öffnete ihn, nahm den Zettel heraus, und darauf stand eine kurze Botschaft von sehr wertvoller Bedeutung. Sie hieß: "Auch dies geht vorüber." Während er den Satz las, wurde er ganz still. "Auch dies geht vorüber." Und es ging vorüber. Alles geht vorbei. Nichts ist beständig in dieser Welt. Die Feinde, die ihn verfolgt hatten, hatten sich wohl im Wald verlaufen, hatten wohl einen falschen Weg eingeschlagen. Nach einer Weile konnte er die Laute ihrer Hufe nicht mehr hören.

 

Der König verspürte große Dankbarkeit gegenüber seinem Diener und jenem unbekannten Mystiker. Diese Worte hatten wie ein Wunder gewirkt. Er faltete den Zettel wieder zusammen, steckte ihn zurück in den Ring. Er sammelte seine Truppen wieder um sich und eroberte sein Reich zurück. Und der Tag, an dem er siegreich wieder in seine Hauptstadt einzog, wurde in der ganzen Stadt großartig gefeiert, mit Musik und Tanz. Er war sehr stolz auf sich selbst.

 

Der alte Mann ging neben seinem Wagen her. Er sagte: "Auch jetzt ist es wieder der richtige Moment. Schau die Botschaft noch einmal an." "Was meinst du damit?" sagte der König. "Jetzt bin ich siegreich. Das Volk feiert mich. Ich bin nicht verzweifelt; ich bin in keiner auswegslosen Situation."

"Hör mir zu," sagte der alte Mann, "Das hat mir der Mystiker damals gesagt: Diese Botschaft ist nicht nur für Zeiten der Verzweiflung; sie ist auch für Zeiten der Freude. Sie gilt nicht nur, wenn du Verlierer bist. Sie gilt auch, wenn du Sieger bist; nicht nur wenn du der Letzte bist, sondern auch wenn du der Erste bist."

 

Der König öffnete seinen Ring und las die Botschaft: "Auch dies geht vorüber." Und plötzlich überkam ihn derselbe Frieden, dieselbe Stille – mitten in der Menge, die jubilierte, feierte und tanzte. Sein Stolz, sein Ego waren verflogen. Alles geht vorüber.

Er bat seinen alten Diener, in seinen Wagen zu kommen und neben ihm zu sitzen. Er fragte ihn: "Gibt es noch etwas? Alles geht vorüber… Deine Botschaft hat mir ungemein geholfen." Der alte Mann sagte: "Das Dritte, was mir der Weise damals sagte, war: "Vergiss nicht, dass alles vorübergeht. Nur du bleibst, du bleibst ewig als Zeuge.’"

 

Alles geht vorbei, aber du bleibst. Du bist die Wirklichkeit; alles andere ist nur ein Traum. Es gibt schöne Träume, und es gibt Alpträume. Aber es spielt keine Rolle, ob es ein schöner Traum oder ein Alptraum ist. Was eine Rolle spielt, ist der, der den Traum sieht. Dieses Sehen ist die einzige Wirklichkeit.

 

Eine Sufi-Geschichte

 

 

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Begegnung mit dem Leben

 

 

Die Stimme:

„Die kleine Seele ist jetzt bereit für ihre

Erdenreise. Sie freut sich schon sehr.“

 

Das Licht:

„Ich segne sie und entlasse sie in Liebe.

Begleite sie in den Erfahrungsraum.“

 

So geschah es.

 

Die Stimme:

„Kleine Seele, hier darfst Du aussuchen,

welche Erfahrungen Du Dir für deinen

irdischen Weg mitnehmen willst.

Wähle mit Bedacht.“

 

 

Begeistert nickte die kleine Seele und

nahm ein großes Paket vom Regal aus der

Abteilung „Krankheit“.

 

Die Stimme:

„Kleine Seele, wenn Du Dir diese

Erfahrung mitnimmst, brauchst Du dazu

den Lichtpunkt „Hoffnung“.

 

„Hoffnung“ ist verbunden mit Glauben,

Vertrauen, Kraft und Mut!

Es erfordert manchmal großen Mut,

nach dunklen Zeiten an einen hellen

Neubeginn zu glauben und darauf zu

vertrauen.

Jedoch beginnt alles mit einer klaren

Entscheidung, sowie jede Reise mit dem

ersten Schritt beginnt.

Entscheide Dich, glücklich zu sein, bunt

zu träumen und in unendlichen

Dimensionen zu denken.

Dann wird die Hoffnung dein Herz

erhellen und Glauben, Vertrauen, Kraft
und Mut kehren zu dir zurück.“

 

 

Aus dem Buch "Begegnung mit dem Leben" - Anneliese Hager 
www.anneliese-hager-schilhan.at 

 

Foto@pixabay


Wenn du glücklich bist, gelangst du an dein Ziel!

 

"Wenn du lernst, deine Gedanken bewusst auf Dinge zu richten, die sich gut anfühlen, ist es nicht schwer, Glück zu finden und es sich zu erhalten, bevor du dein Ziel erreicht hast.

Das Gefühl, kämpfen zu müssen, das du beschrieben hast, stellt sich ein, weil du ständig Vergleiche anstellst, wo du jetzt stehst im Verhältnis zu dem Ziel, das du dir gesetzt hast. .... Wenn du auf deine Gedanken achtest und sie danach auswählst, wie sie sich anfühlen,
                                                                        entwickelst du Gedankenmuster, die stärker nach
                                                                        vorne weisen.

 

                                                                        Wenn das Gesetz der Anziehung dann auf diese
                                                                        Gedanken reagiert, die ein besseres Gefühl
                                                                        hervorrufen, erzielst du angenehmere Ergebnis.
                                                                        Kämpfen, kämpfen, kämpfen führt nie zu einem
                                                                        glücklichen Ende. Das widerspricht dem Gesetz.
                                                                        "Wenn ich angekommen bin, werde ich glücklich
                                                                        sein"- das ist keine einträgliche Haltung, denn
                                                                        NUR WENN DU GLÜCKLICH BIST, GELANGST DU AN
                                                                        DEIN ZIEL. WENN DU BESCHLIEßT, ZUALLERERST
                                                                        GLÜCKLICH ZU SEIN, DANN KOMMST DU DORT AN."

 

 

                                                                        The Law of Attraction" - Esther & Jerry Hicks.

Foto@pixabay / März 2020


Und die Leute blieben zu Hause

 

Und die Leute blieben zu Hause.

Und lasen Bücher und hörten zu und

ruhten sich aus, und lernten und

machten Kunst, und spielten Spiele

und lernten neue Wege des Seins

und waren still. Und hörten tiefer zu.

Manche meditierte, einige beteten,

andere tanzten.

Einige trafen ihre Schatten.

Und die Leute fingen an

anders denken.

 

Und die Menschen heilten.

Und in der Abwesenheit der Menschen,

die auf ignorante ,gefährliche, gedankenlose,

und herzlose Art und Weise lebten,

begann die Erde zu heilen.

 

Und als die Gefahr vorüber war,

und die Leute sich wieder zusammen schlossen,

trauerten sie um ihre Verluste und machten

neue Entscheidungen und träumten neue

Visionen und schufen eine neue Arten zu leben

und heilten die Erde vollständig,

wie sie geheilt worden waren.

 

Text: Kitty O´Meara / März 2020

 

Foto@pixabay

 

 

 


Was du tun kannst in herausfordernden Zeiten

 

In herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass du dich auf dich selbst besinnst, vertraust und in deine Mitte zurück kehrst. Schenke dir selbst mehr Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Wertschätzung.

Erlaube dir dich abzugrenzen und wähle mit Bedacht jene Menschen aus, mit denen du dich umgibst.Suche in der Mediation oder im Gebet die Ruhe, die Kraft, die Stärke und den Mut, damit du deinen Weg in Klarheit und Zuversicht weiter gehen kannst.

Höre auf deine innere Stimme, die sanft und liebevoll mit dir spricht und kommuniziere mit deiner inneren Weisheit.

Dann werden herausfordernde Zeiten "besinnliche" und "lehrreiche" Lebensmomente für dich, die dich zu Liebe, Frieden, Harmonie und Freiheit führen. 

Andrea Kasper
Foto@pixabay / März 2020

 

 

 

 

 

 


Keine gebrochenen Männer mehr

 

Ich glaubte, dass Männer mich mit der selben Intensität lieben müssten, wie ich sie, aber wie konnten sie, wenn sie nicht mal fähig waren, sich zu lieben. Heute weiss ich, weil ich selbst gebrochen war, zog ich gebrochene, emotional nicht zugängliche Männer an.

Ich sehnte mich nach Männern in meinem Leben, um mich zu heilen, um mir die Liebe zu zeigen, die ich ihnen zeigte. Aber dazu kam es nicht, weil ich Liebe ausserhalb von mir suchte. Ich wünschte mir genährt, unterstützt, gehört zu werden, in den Armen eines Mannes gehalten zu werden, der mich nicht wie ein unartiges, kleines Mädchen behandelte. So fühlte ich mich - wie ein böses kleines Mädchen, welches sich in der Ecke des Zimmers einrollte und raus durfte, wenn ich Sachen richtig gemacht habe.

Ich wandte all meine Energie auf, um es richtig zu machen, um Männer zu heilen und vernachlässigte dabei meine eigenen Bedürfnisse und Wahrheit in diesem Prozess, denn der Wunsch, meinen eigenen Wert zu erkennen und zu würdigen, war nicht so stark, wie der, den Männern ihren Wert aufzuzeigen. Mein Verstand redet mir Dinge ein wie "wenn er dich wirklich vermisst hätte, würde er es dir mitteilen, vermutlich bist du nicht gut genug", oder "er liebt dich nicht so, wie er es sagt".

Meine Eltern gaben mir keine wichtigen, lebensnährenden Gefühle mit, die ich als Kind brauchte, um gesunde, glückliche, liebevolle Beziehungen zu führen. Stattdessen gaben sie mir Werkzeuge, um emotionale Unerreichbarkeit, Angst vor Ablehnung und Verlassen-Sein zu tolerieren, welchen ich in meinem Leben Tribut zollte. So kam es, dass meine Beziehung zu den Eltern, oder besser der Mangel und die Verletzungen, die sie mit sich brachten, meine Beziehungen mit den Männern beeinflussten, ich wusste nur nicht, in welchem Ausmaß.

Ich lernte nicht, klare emotionale Grenzen zu setzen oder meinen Wert zu erkennen, nicht auf dem Level, um eine starke, selbstbewusste Frau zu werden. Den Großteil meiner Energie verwendete ich, um zu fühlen, dass ich nicht gut genug bin, nicht liebenswürdig genug, nicht wertvoll genug. Ich machte mich kleiner, als ich bin.

Ich habe noch einen langen Weg auf meiner Reise, aber ich werde mich nicht mehr kleiner machen. Ich werde nicht mehr mit Männern zusammen sein, die mir nicht das geben können, was ich verdiene. Ich weiß jetzt um meinen Wert, weit mehr als in der Vergangenheit. Ich habe gelernt, dass meine Liebe und mein Leben Vorrang haben.

Ich will mich nicht mehr mit der Angst, abgelehnt zu werden, nicht gut genug zu sein, auseinanderzusetzen, oder mich wie ein kleines Mädchen fühlen, dass nichts "richtig" macht. Ich habe es satt, dieselben Muster in meinem Leben zu wiederholen, mich mental niederzumachen, nicht auf mich zu schauen, wegen meinen emotionalen Wurzeln aus der Kindheit.

Ich gebe mich nicht mehr zufrieden mit dem, was ich vom Boden aus an einem Baum erreichen kann, sondern erreiche die Höhen, wo die besten Früchte wachsen, um das zu kosten, was ich wirklich verdiene.

 

Myra Abbot 

 

Text gefunden auf https://www.leben-in-wahrheit.de/spiritueller-mann/
E
nglische Originalfassung: https://www.facebook.com/sacred.dreams/posts/1526105327541877:0 

 

Foto@pixabay / März 2020

 

 


Sei berührbar, statt belastbar

 

Wenn du an deinem Lebensabend auf dein vergangenes Leben zurückblickst, wünsche ich dir, dass du sagen kannst:

Ich war berührbar, statt belastbar.

Ich habe mitgefühlt, statt mich zu verschließen.

Ich war emotional, bin auf den Wellen meiner Gefühle gesurft, statt in jeder Situation sachlich, rational und nüchtern zu bleiben.

Ich habe mich dem Schmerz hingegeben, statt wie der sprichwörtliche Indianer keinen Schmerz zu kennen.

Ich habe geweint, statt immer meinen Mann zu stehen.

Ich bin da geblieben und habe mich nicht aus dem Kontakt geschlichen.

Ich war nah an meinem verletzlichen Kern, statt mir ein dickes Fell zuzulegen.

Ich habe auch in schwierigen Situationen mein authentisches Selbst gezeigt, statt mich hinter Masken und Rollen zu verstecken.

Ich habe mir und anderen gegenüber ehrlich geäußert, was zu viel für mich ist und was ich brauche, um gut leben und arbeiten zu können, statt meine Bedürfnisse unter den Teppich zu kehren.

Ich habe aufgehört, ständig über meine Grenzen zu gehen.

Ich habe mich meinem Inneren zugewendet und mir Ruhe gegönnt, statt ständig mein Äußerstes zu geben.

Ich habe achtsam ausgewählt, was mich nährt und mir tatsächlich guttut, statt auf allen Hochzeiten zu tanzen.

Ich war manchmal verloren und orientierungslos, statt zielorientiert mit Siebenmeilenstiefeln meine Selbstoptimierung voranzutreiben.

Ich habe mich manchmal an den kleinen Schritten erfreut, statt immer das Maximale herausholen zu wollen.

Ich habe rechtzeitig Pausen gemacht, statt mich über die letzten Reserven hinaus zu weiteren Hochleistungen zu pushen.

Ich bin manchmal für einige Zeit liegen geblieben, statt gleich aufzustehen, mein Krönchen zu richten und weiterzugehen.

Ich war manchmal schwach und hilfsbedürftig, statt immer stark und unabhängig zu sein.

Ich habe mir erlaubt Hilfe anzunehmen und nicht immer nur derjenige zu sein, der eine starke Schulter bietet.

Ich habe mich den tiefsten Tiefen und den höchsten Höhen meiner Gefühle hingegeben, statt immer die Kontrolle zu behalten.

Ich habe Verbundenheit mit mir selbst, mit anderen und mit der Natur, dem Kosmos erfahren, statt dem ständigen Geplapper meines Egos zu lauschen.

Ich habe unbeschreibliche Facetten und Farbnuancen entdeckt, wo andere nur Schwarz, Grau und Weiß sahen.

Ich habe meinen inneren Reichtum schätzen gelernt, wenn andere von nutzlosem Träumen und Trödeln sprachen.

Ich habe manchmal den Sprung gewagt, auch wenn ich nicht sicher wissen konnte, ob da ein Netz ist, das mich auffängt.

Ich habe mir erlaubt, weich und sensibel zu bleiben, statt hart und angepasst zu werden.

Ich habe gelernt, meine Feinfühligkeit zu schätzen und gut für mich zu sorgen, statt den Anforderungen und Wünschen anderer zu entsprechen.

Ich habe meine Sensibilität zunehmend als besondere Fähigkeit für mein Miteinander mit Menschen gesehen, nicht als Schwäche.

Ich habe meine Einzigartigkeit erkannt und mich nicht für mein Anderssein geschämt.

Ich bin mutig meinen Weg gegangen und habe damit den Weg für andere geebnet.

Ich war berührbar und berührte andere.

 

Bettina Gießler / https://www.simplybettina.de/2018/07/01/sei-berührbar-statt-belastbar/

Foto@pixabay / März 2020

 

 


Glaube an Dich! 

 

"Glaube an Dich, dann kannst Du alles schaffen und wirst frei sein. Lass das los, was Dich schon lange festhält und einengt. Die, die nicht an Deine Zukunft glauben, lass gehen, damit die, die schon immer nach Dir gesucht haben, Dich finden. Halte nicht an der Vergangenheit fest, dann wirst Du eine wunderbare Zukunft entstehen lassen, in der jeder Moment magisch ist. Gehe dorthin, wohin Dich Dein Herz trägt ...zu diesem wunderbaren Ort des Friedens, der Liebe und der Freude...um Dir endlich selbst zu begegnen."

 

Aus "Regenbogen über Palomar" von Anneliese Hager

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto@pixabay / März 2020

 

 


Die Angst des Mannes

 

Es ist definitiv die Angst, die Männer daran hindert, den Weg ihres Herzens zu gehen. Hindert die Frauen genauso, nur die Wege diese zu überwinden, sind, auf Grund der Polarität der Geschlechter, verschieden. Denn bei den Männern ist das Herz der verletzliche Pol schlechthin, der negative Pol. So wie sich die Frau nur dann dem Mann hingeben kann, wenn sie sich geborgen und sicher fühlt, durch den geschützten Raum, den er ihr bietet, so braucht auch der Mann einen sicheren emotionalen Rahmen, um seine Gefühle verbal auszudrücken. So, wie die meisten Männer leider die Frau drängen, ihren Schoss zu öffnen und mangels Reife nicht verstehen, dass die sexuelle Vereinigung nur dann zu Ekstase führt, wenn die Frau sich freiwillig verschenkt, so drängen die meisten Frauen wiederum die Männer, sich emotional zu öffnen, was nur dazu führt, dass sich diese noch mehr verschliessen. Dass sie seit jeher, bedingt durch die Sozialisation, ihre Gefühle verdrängen, macht die Kommunikation oft zu einem Schaulaufen von Aggression und Frustration. Und Initiationsriten für Männer, dank denen sie sich ihren Ängsten und Emotionen stellen, kennt unsere Gesellschaft nicht.

 

Auch die Schutzbedürftigkeit des männlichen Herzens ist eine ganz andere als die der Frau. Mehr noch, sie ist in der Gesellschaft gar nicht anerkannt, ja tabuisiert. Dass die Frau über Jahrtausende körperlicher und vor allem sexueller (ihr negativer, verletzlicher Pol) Gewalt und Missbrauch ausgesetzt war und immer noch ist, wird niemand leugnen. Die Männer wurden aber genauso, von beiden Geschlechtern wohlgemerkt, emotional verletzt und missbraucht. Das wird von den wenigsten gesehen und wahrgenommen, weil es nicht sichtbar ist. Die Auswirkungen sind genauso verheerend. Das führt beim Mann zu einer Zerrissenheit, zu Abspaltungen von Gefühlen und Identitätskrisen und eben Ängsten, die die Frau so und in diesem Ausmass nicht kennt. Denn die Frau ist eingebettet in die Natur, ja sie ist Natur. Sie erfährt die Fülle, die sie ist, in und durch die Natur. Und sie bildet dem Mann die Brücke zur Natur, weil er selbst nicht in ihr beheimatet ist. Genauso wie der Mann der Frau die Brücke zum Geist bildet.

 

"Die höchste Berufung einer Frau ist es, den Mann zu seiner Seele zu führen, damit er sich mit seiner Quelle verbinden kann.

Die höchste Berufung des Mannes ist es, die Frau zu beschützen, damit sie frei und unverletzt auf der Erde wandeln kann."

Dieser bekannte Cherokee-Spruch ist sehr weise und zum Teil auch wahr. Nur eine Frau ist imstande den männlichen Geist zu wecken, zu formen, ihn an den Ursprung von Sein, Werden und Vergehen führen, in seinen Nachtmeerfahrten der Leuchtturm sein, der verhindert, dass sein Seelenschiff an so manchem Fels zerschellt. Nur, ohne seinen Ego-Tod und der damit verbundenen Herzensöffnung, wird er ständig Angst haben, in die Tiefen der weiblichen Natur und Sexualität mitgerissen zu werden. Deshalb schreibt Mike Ruppoldt: "Wenn er die Unumgänglichkeit des Todes akzeptiert. Wenn er im Tod seinen Verbündeten, nicht seinen Feind findet. Dann ist er schließlich in der Lage, sein wahres Selbst zum Ausdruck zu bringen. Ein Mann ist nicht fähig zu leben, bis er nicht akzeptiert hat, dass er bereits tot ist." Dann wird auch die Frau zur Verbündeten. Sie wird energetisch immer mächtiger sein als er, aber jetzt empfindet er es nicht mehr als Bedrohung seiner Identität, kein Hinabzerren mehr, sondern als Verbindung mit den Wurzeln des Lebens schlechthin. Zum ersten Mal spürt sein rastloser Geist so etwas wie Heimat. Und diese Heimat ist Liebe. Durch und nur durch die Frau lernt der Mann das Wesen des Eros. Er wird weiter in seinem Schöpfungs- und Freiheitsdrang straucheln, vielleicht Fehler machen oder falsche Entscheidungen treffen, aber er vertraut, sowohl der Frau als auch dem Leben, weiss nun, dass in der Natur derselbe gestaltende Geist innewohnt, wie in ihm selbst. Er weiss, er wird aufgefangen, sowohl vom Leben als auch von den liebenden Armen der Frau, die er liebt. Der Mann ist kein einsamer Wolf, er braucht die Frau, genauso, wie sie ihn braucht. Aber seine Welt ist eben nicht Beziehung, sondern Sinn und Geist und damit verbunden - seine Mission. Ohne die Frau wird er sie nie vollbringen können. Nur in dem, wovor er sich am meisten fürchtet, in der intimen Verbindung mit der Frau, findet er Erlösung.

 

Goran Ivetic / Gefunden auf Facebook 
F
oto@pixabay 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was willst du?

 

Du fliegst wie ein loses Blatt im Wind,

wenn du nicht weißt was du willst.

Du gleitest durch dein Leben, ohne jemals

richtig anzukommen, wenn du nicht weißt was du willst.

All deine Wünsche und Träume können niemals real werden,

wenn du nicht weißt was du willst.

Du findest niemals die Ruhe, den Frieden und die Harmonie,

wenn du nicht weißt was du willst.

 

Und wie erfährst du was du willst?

 

In deiner eigenen Wertschätzung und Selbstliebe

erfährst du was du willst.

In deiner Selbstakzeptanz und in deinem Selbstvertrauen,

erfährst du was du willst.

In dem wahr nehmen deiner wirklichen Wünsche und Bedürfnisse,

erfährst du was du willst.

Im Erkennen deiner Herzensziele gehst du deinen Weg und

entscheidest dich für dich. Dann weißt du was du willst.

 

Andrea Kasper 

 

 

Foto@pixabay / Februar 2020


 

"Integriere die Achtsamkeit in dein Leben ...

baue ein Fundament an Werten ...

nutze das Potential deiner eigenen Selbstheilungskräfte ...

definiere deine Gedanken, Werte und Ziele neu, um dich neu zu definieren ...

erkenne, dass tief in deiner Seele deine wahre Energie liegt, dein Potenzial dich selbst, dein wahres Ich zu verstehen um deinen Weg der Liebe, des Friedens und der Harmonie zu finden ..."

 

Anneliese Hager-Schilhan, Jänner 2020

 

                                                                             www.anneliese-hager-schilhan.at

 

 


Die Geschichte von den zwei Wölfen

 

Ein Indianerhäuptling erzählt seinem Sohn folgende Geschichte. „Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.

Der eine Wolf ist böse.

Er kämpft mit Ärger, Neid, Eifersucht, Angst, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

Der andere Wolf ist gut.

Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.“

 

Der Sohn fragt: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?“

 

Der Häuptling antwortet ihm: „Der, den DU FÜTTERST.“

 

(Indianische Weisheit)

Foto@pixabay / Jänner 2020


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schale der Liebe

 

 

Wenn du vernünftig bist,

erweise dich als Schale

und nicht als Kanal,

der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,

während jene wartet,

bis sie gefüllt ist.

 

Auf diese Weise gibt sie das,

was bei ihr überfließt,

ohne eigenen Schaden weiter.

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen, und habe nicht den Wunsch,

freigiebiger zu sein als Gott.

 

Die Schale ahmt die Quelle nach.

 

Erst wenn sie mit

Wasser gesättigt ist,

strömt sie zum Fluss,

wird sie zur See.

 

Du tue das Gleiche!

Zuerst anfüllen und dann ausgießen.

Die gütige und kluge Liebe

ist gewohnt überzuströmen,

nicht auszuströmen.

 

Ich möchte nicht reich werden,

wenn du dabei leer wirst.

Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut?

 

Wenn du kannst,

hilf mir aus deiner Fülle;

wenn nicht, schone dich.

 

Von Bernhard von Clairvaux

(um 1090 -1153)

 

Foto@pixabay / Dez 2019


>> Der Frieden beginnt mit dir <<

 

Was ist in mir, das diese Situation mit erschaffen hat?

 

Selbstvergebung & Reinigung des Unterbewusstseins

**********************************************

 

Es tut mir leid.

Bitte verzeih mir.

Ich liebe dich.

Danke.

 

 

 

 

 

 

Foto@pixabay / Dez. 2019


 

 

Mantra der Selbstliebe: 

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Ich erkenne mich selbst an.

Ich bin dankbar, dass es mich gibt.

Ich bin gut, so wie ich bin.

Ich bin einzigartig und wertvoll.

 

Andrea Kasper

 

 

 

 

 

 

Foto@pixabay / Dez. 2019


Wintersonnenwende

 

"Es ist mir eine große Freude einige Gedanken zu dieser besonderen Zeit, einer Zeit der Erwartung, einer Zeit der Nachdenklichkeit, einer Zeit des Stillwerdens, einer Zeit der Wünsche und Träume mit Ihnen teilen zu dürfen.

 

21. Dezember- ein magisches Datum, ein besonderer Tag: Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel unserer Erde. Seit ewigen Zeiten feiern die Menschen in allen Kulturen die Wintersonnenwende.

Sie kündigt nach der tiefen Dunkelheit die Wiederkehr des Lichtes an. Das Licht nimmt von nun an wieder stetig zu, mit jedem einzelnen Tag geht die Sonne ein wenig früher auf und ein wenig später unter.

 

Es kehrt Stille ein, es beginnt die Zeit der Raunächte, es ist die tiefste Nacht des Jahres ... wenn wir jetzt den stimmungsvollen Klängen der Trompeten zuhören, hören wir in uns hinein, hören wir dem Klang in unserem Innern zu ...

 

Der Astronomische Winteranfang beginnt morgen, 22.12. um 5.19h. Auch wenn diese Nacht lang, kalt und dunkel ist, das Licht ist da. Das Fest der Wintersonnenwende schenkt Mut, Hoffnung und Kraft und deshalb ist dieses zauberhafte Fest bis heute nicht in Vergessenheit geraten.

Nicht nur die Menschen bereiten sich auf das Licht, das neue Jahr vor ... unter der Erde sammeln sich die Kräfte für neues Leben, das im Frühjahr durchbricht.

 

Das Licht triumphiert über die Dunkelheit ... und ewig dreht sich das Jahresrad ... der Kreislauf des Jahres beginnt von vorne ...

 

Wenn wenige Tage nach dem lichtvollen Weihnachtsfest das neue Jahr beginnt, ist diese sensible, feingesponnene Zeit immer auch verbunden mit Vorsätzen, Hoffnung und Gedanken des Neubeginns.

Ich habe mir für 2020 vorgenommen weiterhin auf meinem Weg glücklich zu sein, bunt zu träumen, grenzenlos zu denken, meine Zukunft farbig zu malen und manchmal eine rosarote Brille zu tragen. Ich bin bereit, alles wieder auf Anfang zu stellen, um weiter zu kommen, als ich mir jemals vorgestellt habe.

 

Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne restliche Vorweihnachtszeit mit Zeitoasen zum Träumen, frohe Weihnachten und ein traumhaftes, gesundes, erfolgreiches, vor allem jedoch ein friedvolles Jahr 2020!

Mögen wir mit positiven Gedanken und Taten zu einer besseren Zukunft beitragen und gemeinsam immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein.

 

Möge in Erfüllung gehen, was wir uns erträumen und wünschen, möge kommen, was wir brauchen und möge unser aller Zukunft Hoffnung, Friede, Freude und den unerschütterlichen Glauben an das Gute beinhalten."

 

 

Anneliese Hager / Weiden am See, Neubaugasse 45/ Adventfenster am 21.12.2020

 

www.anneliese-hager-schilhan.at

 

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Es ist an der Zeit, dass du dir Gedanken machst wo du stehst, wo du hin gehst und was du dir vom Leben wünschst oder erwartest.

 

Und dann geh´ bitte in dich und überlege dir, wie du dich selbst in diese Richtung lenkst. Nicht kämpfend, sondern fließend leicht. Achte auf die Qualität deiner Gedanken, achte auch auf die daraus folgenden Gefühle. Das kannst du lenken!

 

Entwickle ein inneres Lächeln. Das spürt sich so angenehm und gut an. So selbstbewusst und ehrlich.

 

Es werden sich aber auch Glaubenssätze hoch tun, die oft sehr krass oder depressiv sind. Schüttle sie wortwörtlich ab und sage dir, dass das nicht wahr ist. Dass das nicht mehr zu deinem Leben gehört. Und lächle für dich innerlich weiter.

 

Und mit der Zeit eröffnen sich andere Perspektiven, andere Menschen und auch andere Türen öffnen sich für dich.

Inspiriere und motiviere dich heute dazu, dich nicht nur in eine gute Zukunft zu lenken, sondern auch alle Momente auszukosten und zu genießen, die jetzt und ab sofort geschehen werden. 

 

Alles Liebe!

Andrea

 

 

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11/2019


"Als ich sehr viel jünger war, als ich es heute bin, sagte mir eine ältere Person, die ich sehr gern mochte: "Verbringe mindestens fünfzehn Minuten am Tag damit, Träume zu weben. Und wenn Du hundert gewebt hast, werden wenigstens zwei davon ein Leben annehmen."

Träumt Eure Träume also weiter und kümmert Euch nicht darum, ob es passieren kann oder nicht; webt sie zuerst. Viele haben ihre Träume dadurch getötet, dass sie herausfinden wollten, ob sie sie verwirklichen könnten oder nicht, bevor sie sie geträumt hatten.

 

 

Wenn Ihr also erstklassige Träumer seid, träumt sie aus - gleich mehrere auf einmal - und seht dann, welche Realität sich einstellt, um sie zu verwirklichen anstatt zu sagen: "O, mein Gott, was kann ich bei dieser Wirklichkeit überhaupt träumen?""

 

Virginia Satir (Psycho- und Familientherap. 1984)

 

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019


Ich erlaube mir

 

Ich erlaube mir meinen Wunsch, meinen Traum, meine Sehnsucht umzusetzen. Auch wenn ich noch unsicher und zaghaft bin, vertraue ich auf meine innere Stimme und gehe die ersten Schritte.

 

Ich erlaube mir jegliche Einschränkungen, die mich davon abhalten oder einengen, aufzuheben, damit alles in Fluss kommt.

Ich erlaube mir auszumalen und reinspüren, wie es ist, wenn...

 

Dieses Gefühl in mir wird meine

Schwingung erhöhen und alles magisch in mein Leben ziehen, was ich zur Umsetzung benötige.

 

Ich erlaube mir jetzt endlich loszulegen!

 

Wenn nicht jetzt, wann dann setze ich meinen Wunsch, meinen Traum, meine Sehnsucht um?

 

~Andrea Kasper~

 

 

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019


Ich nehme dich an wie du bist.

 

Auch wenn ich mich ärgere, mich so manches stört und ich nicht immer derselben Meinung bin, nehme ich dich an, wie du bist.

 

Denn wenn ich dich annehme wie du bist, und ich mit dir spreche, zusammen lebe oder arbeite, kehrt Respekt, Achtung und Wertschätzung ein.

 

Es ist dann eine Begegnung auf Augenhöhe und es kommt zu mehr effizienten und inspirierenden Momenten. Wut, Aggression oder Manipulation weichen...

 

Ich weiß, dass ich dich niemals verändern kann, aber ich kann in unserem gemeinsamen Handeln eine andere Energie zum schwingen bringen.

 

 

Ich nehme dich an wie du bist und entscheide, wie oft oder wie lange ich mit dir zusammen ein Gespräch führe, ein Beziehung oder Freundschaft mit dir erlebe oder im Job mit dir zusammen arbeite.

 

Auf alle Fälle wird die gemeinsame Zeit mit dir für mich (und für dich) friedlich und wertschätzend.

 

~Andrea Kasper~

 

 

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2019


"Versuche nicht, in jeder Beziehung den Heiler zu spielen. Ich weiß, dass du das Potenzial in jemandem erkennst, aber manchmal sehen sie nicht, was du siehst.

Es ist nicht deine Schuld. Es ist nicht deine Aufgabe, jemanden zum Wachsen zu bringen, wenn er nicht will. Es geht darum, gemeinsam aufzubauen und gleichermaßen zu expandieren.

Es geht darum, sich gegenseitig zu verbessern und zu balancieren. Verliere dich nicht selbst, wenn du versuchst, Leute aufzuwerten.

Du verdienst so viel mehr. Gib dich nicht zufrieden."

 

„The Seven Secrets of Relationships“ –
Don Miguel Ruiz jr. & Heatherash Amara

 

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019


Ich bin aus so vielen Dingen rausgewachsen.

 

Ich bin rausgewachsen aus Verwandten, die jederzeit gern Kritik üben, aber keine Unterstützung bieten.

 

Ich bin rausgewachsen, zu meinen, ich muss die unrealistischen Erwartungen meiner Familie erfüllen.

 

 

 

Ich bin rausgewachsen aus den Mädels, die Masken tragen und sich heimlich über meine
Missgeschicke freuen.

 

Ich bin rausgewachsen, mich selbst klein zu machen für Jungs, die von meiner Intelligenz und Direktheit eingeschüchtert sind.

 

Ich bin rausgewachsen aus den Freunden, die meine Erfolge nicht mit mir feiern können.

 

Ich bin rausgewachsen aus den Menschen, die bequemerweise sofort verschwinden, wenn das Leben mal etwas dunkler wird.

 

Ich bin rausgewachsen, an Geläster Spaß zu haben und Negativität zu verbreiten.

 

Ich bin rausgewachsen aus verkrampften bedeutungslosen Gesprächen.

 

Ich bin rausgewachsen aus denen, die nicht gegen Ungerechtigkeit Stellung beziehen können.

 

Ich bin rausgewachsen, ständig zu versuchen, es jedem recht zu machen.

 

Ich bin rausgewachsen, dass mir unsere Gesellschaft ständig erzählt, ich sei nicht schön, schlau oder wertvoll genug.

 

Ich bin rausgewachsen aus meiner Neigung, meinen Geist mit Selbstzweifel und Unsicherheit zu füllen.

 

Ich bin rausgewachsen, ständig nach Gründen zu suchen, mich selbst nicht zu lieben.

 

Ich bin aus allem rausgewachsen, was nicht die Essenz meiner Seele nährt.

 

Aus so Vielem bin ich rausgewachsen – und nie habe ich mich freier gefühlt.

 

-Chanda Kaushik

 

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2019


Der erste Schritt zu dir selbst zurück, ist die Wertschätzung deines Seins.

~Andrea Kasper~

 

Die Wertschätzung deiner selbst wird dir das Vertrauen und den Glauben in dir selbst zurück holen. 

 

Sei achtsam und geduldig mit dir. Sei bemüht und liebevoll zu dir. Lass den Kopf plappern was er will, hör auf deine innere, sanfte Stimme, die dir sagt: "Du bist wertvoll" 

Heute ist ein guter Tag in Achtsamkeit
                                                                                 und Stille die Wertschätzung deinerseits zu
                                                                                 erkennen und Stück für Stück - Tag für Foto@pixabay                                                                      Tag in dein Leben zu integrieren.

 

2019


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Glück und Angst machten zusammen einen Spaziergang.

 

Angst fragte Glück:

“Sag mal, was ist das höchste Glück für einen Menschen?“

 

Glück antwortete:

„Wenn ein Mensch sich selbst verliert, die Grenzen seines
Ich's verschwinden und er im Unnennbaren
aufgeht."
                                           
Angst nickte verständnisvoll.


Dann fragte Glück die Angst:

“Was ist die größte Angst eines Menschen?“


Angst antwortete:

„Dass er sich selbst verlieren könnte, die Grenzen seines
Ich's verschwinden könnten und im Unnennbaren
aufgehen könnte.“


Glück nickte verständnisvoll - und lächelnd setzten sie 

ihren Spaziergang fort.

               

Erich Kaniok

 

2019


 "..auf dem Weg treffe ich immer nur eins...Mich" 

(aus dem Buch/Film "Ich bin dann mal weg" von H.P.Kerkeling)

 

Selbst auf der herausfordernsten Pilgerstrasse - dem Jakobsweg - kommt dir die Erkenntnis, dass du zu dir zurück kehrst, bei dir bleibst und du mit dir in Erfüllung und Resonanz gehen darfst.

 

"Ich komm´ alleine klar. Ich hab´s kapiert.", sagt H.P. auf der Strasse nach Santiago de Compostela.

 

Und meint auch "Es sind nicht die anderen, die einen schlagen, sondern die eigenen verdammten Einstellungen".

 

Auch die Romanfigur Paul aus "Regenbogen über Palomar" von Anneliese Hager schreibt darüber in seinem Brief an seine Mutter: "Ich habe mich entschlossen, den Weg zu gehen, aber auf meine Art: Ich bin ihn allein gegangen!" und kommt dann zur Erkenntnis: "Die Zeit der Innenschau war wichtig, um meine inneren Reserven und Talente zu erkennen."

 

Es beginnt immer bei einem selbst. Daher ist es so wichtig, sich selbst auch so richtig kennen zu lernen. Zu wissen, was man wirklich will und was nicht. Zu erkennen, was einem wirklich wichtig ist und was nicht. Sich bewusst werden und zu unterscheiden, was die eigene Meinung (innere Stimme, Bauchgefühl) ist und wann die Stimme der eigenen Ängste und Glaubensmuster spricht. Wo bin ich abhängig und bedürftig, wo bin ich in meiner eigenen Kraft?

Schlussendlich erkennst du dich selbst und erschaffst dir die Fülle, die Liebe und die Harmonie in deinem Leben selbst!

 

Andrea Kasper


Foto@pixabay 

 

2019


DESIDERATA

 

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast

und denke an den Frieden der Stille.

 

So weit als möglich, ohne dich aufzugeben,

sei auf gutem Fuß mit jedermann.

 

Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus,

und höre Andere an, auch wenn sie langweilig und unwissend sind, denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.

 

Meide die Lauten und Streitsüchtigen.

Sie verwirren den Geist.

 

Vergleichst du dich mit anderen,

kannst du hochmütig oder verbittert werden,

denn immer wird es Menschen geben,

die bedeutender oder schwächer sind als du.

 

Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen.

Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang,

wie bescheiden er auch sein mag;

er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.

 

Sei vorsichtig bei deinen Geschäften,

denn die Welt ist voller Betrügerei.

 

Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen,

denn Tugend ist auch vorhanden:

Viele streben nach Idealen,

und Helden gibt es überall im Leben.

 

Sei du selbst.

 

Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.

Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht,

denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht,

sondern wächst weiter wie Gras.

 

Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters,

und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend.

 

Stärke die Kräfte deines Geistes,

um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen.

 

Quäle dich nicht mit Wahnbildern.

Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit.

 

Bei aller angemessenen Disziplin,

sei freundlich zu dir selbst.

 

Genau wie die Bäume und Sterne,

so bist auch du ein Kind des Universums.

Du hast ein Recht auf deine Existenz.

Und ob du es verstehst oder nicht,

entfaltet sich die Welt so wie sie soll.

 

Bleibe also in Frieden mit Gott,

was immer er für dich bedeutet,

und was immer deine Sehnsüchte und Mühen

in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien –

bewahre den Frieden in deiner Seele.

 

Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen

Träumen ist es dennoch eine schöne Welt.

Sei frohgemut.

Strebe danach glücklich zu sein.

 

 

Prosa von Max Ehrmann, 1927

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2019


"Lassen Sie Ihr Wort zu Ihrem wichtigsten Gut werden. Gehen Sie damit um wie mit Gold. Wenn Sie es wie Gold behandeln, wird es Ihnen Gold bringen, Sie werden das in der Welt erschaffen, was Sie sich wünschen.

Jedesmal, wenn Sie das tun, was Sie sich vorgenommen haben, machen Sie und das Universum die Erfahrung, dass man auf Sie zählen kann.

Wenn es dann um größere Ziele geht, und Sie sagen, ich werde mehr Geld verdienen, mich verlieben, ein Buch schreiben oder eine Klinik eröffnen, dann werden Sie tatsächlich dazu fähig sein.

Es ist schwer, uns selbst zu glauben, wenn wir uns ständig selbst belügen. Die guten Vorsätze zum neuen Jahr, die Sie nie erfüllen, sind nichts anderes als fromme Wünsche. Ihr Wort, das nicht ernst genommen wird, ist nur Lärm. Kommunikation ist eine große Gabe, aber Ihre Worte haben ein viel größeres Geschenk für Sie. Sie können Ihnen helfen, Ihr Leben zu entwerfen. Sie können Ihnen Kraft und Freiheit schenken. 

Aus dem Buch "Schattenarbeit" von Debbie Ford

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Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit, damit du deine Zukunft neu gestalten kannst. Lebe im Moment und koste ihn aus! Erschaffe dir durch deine Gedanken und Emotionen neue, schöne und erfüllende Situationen! Geh in Resonanz mit Menschen, die ebenso wie du bereits sind in eine höhere Schwingung zu gelangen. Sei dankbar und voller Freude was ist und was noch auf dich zukommt. 

Andrea Kasper

 

 

 

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Heute Morgen sah ich die Sonne aufgehen. Nicht, dass sie das nicht immer tut...;-)...aber heute wurde ich durch das Farbenspiel am Himmel aufmerksam. Zuerst violett und blau, dann rosa und orange.....ich beobachtete das Ganze mit offenen Mund, weil ich so erstaunt, überrascht und auch vollkommen fasziniert war.

Jeden Tag geht die Sonne im Osten auf und jeden Tag geht sie im Westen unter. Jeden Tag stehen wir auf und gehen wieder schlafen. Dazwischen leben wir - befüllen wir unser Leben mit Hoffnung, Freude, Liebe, Trauer, Verzweiflung und auch Leid. 

Alles ist vergänglich - alles wird anders - alles wird gut. Und ICH entscheide mich jeden Tag aufs Neue, ob es mir gut geht oder nicht, ob ich weiter gehe oder stehen bleibe, ob ich zweifle oder glaube....ich entscheide meinen Weg.

Da ich mich selbst liebe, mir selbst Gutes tue, entscheide ich mich FÜR mich! Ich begebe mich daher zurück zu mir, in meine Mitte und sorge für mich. Daraus schöpfe ich Kraft, daraus kreiere ich Neues und Gutes für mich und bin bereit.

Wenn ich bereit bin, dann kann ich annehmen. Wenn ich bereit bin, dann geht es weiter. Wenn ich bereit bin, dann tut sich Schönes und Gutes für mich auf. Ich akzeptiere mich so wie ich bin. Ich nehme alle Seiten meines Ichs an und werde ganz und heil.

Danke!

                                                                        Andrea Kasper

 

 

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Möge dir die Sonne am Tag neue Energie bringen,

Möge der Mond dich sanft in der Nacht wieder erneuern,

Möge der Regen deine Sorgen wegwaschen,

Möge der Wind neue Kraft in dein Sein bringen,

Mögest du sanft durch die Welt gehen und die Schönheit jeden Tages in deinem Leben erkennen.

 

 

May the sun bring you new energy by day,
May the moon softly restore you by night,
May the rain wash away your worries,
May the breeze blow new strength intor your being,                                                  
May you walk gently through the world and                                                          know its beauty all the days of your life.

                                                                       
        (Segen der Apache-Indianer)

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„In unserem Geist gibt es etwa, da alles und jeden beurteilt, einschließlich des Wetters, des Hundes, der Katze – alles. Dieser innere Richter wendet an, was in unserem Gesetzbuch geschrieben steht, um alles zu be- oder verurteilen, was wir tun und nicht tun, alles, was wir denken und nicht denken, und alles, was wir fühlen und nicht fühlen. Alles lebt unter der Tyrannei dieses Richters. Jedes Mal, wenn wir etwas tun, das gegen unser Gesetzbuch verstößt, sagt der Richter, dass wir schuldig sind, dass wir bestraft werden müssen und dass wir uns schämen sollten. Dieser Vorgang passiert täglich viele Male, Tag für Tag, unser ganzes Leben lang.
Dann gibt es noch einen anderen Teil von uns, der diese Verurteilung entgegennimmt, und dieser Teil wird „das Opfer“ genannt. Das Opfer trägt Schimpf, Schuld und Scham in sich. Er ist der Teil von uns, der sagt, „Armes Ich, ich bin nicht gut genug, ich bin nicht intelligent genug, ich bin nicht schön genug, ich bin es nicht wert, geliebt zu werden, och ich armes Ich“. Der übermächtige Richter stimmt dem zu und sagt, „Genau, du bist nicht gut genug“. Und all das basiert auf einem Glaubenssystem, zu dem wir uns nie freiwillig bekannt haben. Diese Glaubenssätze sind so stark, dass wir selbst Jahre später, wenn wir neue Konzepte kennen lernen und versuchen, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen, feststellen, dass sie nach wie vor unser Leben und Verhalten bestimmen.
Was immer gegen das Gesetzbuch verstößt, wird Ihnen ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend verursachen, und dieses Gefühl ist Angst. Das Ignorieren und die Nichtbefolgung der Regeln im Gesetzbuch legt Ihre emotionalen Wunden bloß, und Ihre Reaktion besteht darin, emotionales Gift zu produzieren. Weil alles, was im Gesetzbuch geschrieben steht, wahr sein muss, gibt Ihnen alles, was Ihren Glauben herausfordert und in Frage stellt, ein Gefühl der Unsicherheit. Selbst wenn das Gesetzbuch falsch ist, vermittelt es Ihnen ein Gefühl der Sicherheit.
Das ist der Grund, warum wir eine Menge Mut brauchen, um unsere eigenen Glaubenssätze in Frage zu stellen. Denn selbst wenn wir wissen, dass wir selbst nicht alle diese Überzeugungen gewählt haben, so ist es doch eine Tatsache, dass wir sie akzeptiert haben. Diese Vereinbarung ist so tief gehend, dass selbst dann, wenn wir begreifen, dass ihr Konzept nicht wahr ist, wir Schimpf, Schuld und Scham empfinden, die sich einstellen, wenn wir gegen diese Regeln verstoßen.

Unser innerer Richter hat Unrecht, da das Glaubenssystem, das innere Gesetzbuch, falsch ist. Der gesamte Traum (in dem wir uns hier auf diesen Planeten befinden. Anm. A.Kasper) beruht auf einem falschen Gesetz. Fünfundneunzig Prozent der Glaubenssätze, die wir in unserem Kopf gespeichert haben, sind nichts als Lügen, und wir leiden, weil wir alle diese Lügen für wahr halten und an sie glauben.“

Aus „Die vier Versprechen“ von Don Miguel Ruiz
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ANGST

 

"An jedem Augenblick kann ich wählen zwischen Liebe und Angst. In Momenten der Angst denke ich an die Sonne. Sie scheint ständig, auch wenn Wolken sie vorübergehend verdecken. so wie die Sonne lässt auch die Eine Unendliche Macht stets ihr Licht auf mich scheinen, auch wenn Woken negativen Denkens sich vorübergehend zwischen mich und dieses Licht schieben.

 

Ich erinnere mich daher bewusst an das Licht. In diesem Licht fühle ich mich sicher. Und wenn sich Ängste bemerkbar machen, betrachte ich sie wie vorübergleitende Wolken am Himmel und lasse sie ziehen. Ich bin nicht meine Ängste.

 

Ich kann gefahrlos leben, ohne mich ständig vorsehen oder verteidigen zu müssen. Ich weiß, dass es sehr wichtig ist, wie es in meinem Herzen aussieht. Daher beginne ich jeden Tag damit, schweigend Verbindung zu meinem Herzen aufzunehmen.

Wenn ich mich fürchte, öffne ich mein Herz, damit die Liebe die Angst auflöst.

Ich bin stets behütet und geborgen.

Überall in diesem Universum fühle ich mich sicher."

Text aus dem Buch "Meditationen für Körper & Seele" von Louise L. Hay.

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2019


GEDULD

Wenn ich ungeduldig bin, dann liegt das daran, dass ich mir nicht die Zeit nehme, 

die Lektion zu leren, die gerade ansteht. Ich will, dass alles immer gleich geschieht. Oder, wie mal jemand gesagt hat: "Sofort ist nicht schnell genug." 

Doch es gibt immer etwas zu lernen, etwas zu verstehen. Geduld bedeutet, im Frieden mit dem Lauf des Lebens zu sein und zu wissen, dass alles immer zur rechten Zeit und am rechten Ort geschieht.

 

 

Wenn sich meine Wünsche jetzt nicht erfüllen, gibt es für mich erst noch etwas zu lernen oder zu tun. Ungeduld beschleunigt die Entwicklung nicht; es wird dadurch nur Zeit vergeudet. Also atme 

ich tief durch, wende mich nach innen und sage: "Welches Wissen benötige ich jetzt?" Dann warte ich geduldig auf die Hilfe, die immer für mich bereit steht.

 

Ich habe viel Zeit.

 

Alles ist gut. Was ich im Leben brauche, kommt stets im rechten Augenblick zu mir.

 

 

Text aus dem Buch "Meditationen für Körper & Seele" von Louise L. Hay.

Bild@pixabay
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Und es ist so einfach.

Wisse, jeder Deiner Gedanken, sei er nun segnend oder zerstörend, erweckt und ernährt , bewusst oder unbewusst, höhere oder niedere Gefühle oder Triebe in Dir.

Und wisse, jeder Deiner Gedanken übt mehr oder weniger eine Wirkung auf die Menschen aus, mit denen Du irgendwie in Verbindung stehst.

Wenn Du das richtig begreifst, wirst Du erkennen müssen, dass erstens Deine Gedanken die Ursache Deiner Handlungen und Deines Schicksals sind.

Und zweitens, dass die Wirkung Deiner Gedanken nicht allein auf Dein Leben beschränkt bleibt, sondern auch auf alle Menschen, Geschöpfe, Pflanzen und auf die Natur einen Einfluss ausübt.

Und drittens musst Du erkennen, dass wir alle aus einer Quelle des Lebens abstammen und somit übst Du durch Deine Gedanken einen Einfluss auf die große Menschenfamilie aus.

Demnach heißt das erst Gebot: „Achte auf Deine Gedanken, denke nur Gutes und gewähre unguten Gedanken keinen Zugang zu Deinem Geist.“ Wo Gutes ist, kann das Negative nicht existieren. Wo Licht ist, gibt es keine Dunkelheit. Wo Gesundheit herrscht, hat die Krankheit keine Chance.

Du kannst und brauchst nicht Dein Gehirn seiner Tätigkeit zu berauben und Deinen Geist stillstehen zu lassen. Jedoch kannst Du Deine Gedanken zügeln und lernen, Deinen Geist inmitten der ständigen Tätigkeit von negativen Strömungen zu leeren und zu säubern.

Dein Geist schwingt unaufhörlich wie Dein Herzschlag und wie die Zeit. Du kannst weder die Zeit anhalten noch Deine Gedanken. Du kannst und musst jedoch lernen, Deine Gedanken immer positiv, edel, erhaben, heil- und friedvoll zu gestalten und zu erhalten.

Handle so und finde Dich im besseren Leben wieder. Jetzt! Erhalte was Du wünschst. Und es ist so einfach.

Text by ILI ABEL 

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"Die Würde des Menschen ist unantastbar" -

 

Dieser Grundsatz ist prinzipiell wichtig, um das friedvolle und achtsame Zusammenleben von uns Menschen zu gewährleisten.

Doch wie ist das bei dir selbst? Würdigst du dich selbst auch? Beschützt du deine Würde oder machst du dich klein und biegsam, sodass man deine Würde mit Füßen tritt?

Erkennst du dich an? Wertschätzt du dich selbst?

Lässt du dich verbal attackieren ohne dass du für dich einschreitest? Ziehst du Grenzen und ist "Nein" kein Fremdwort für dich?

Stehst du für alles zur Verfügung oder lässt du nicht alles mit dir machen? Fühlst du dich ohnmächtig und gibst deine "Macht" an andere ab oder würdigst du deine Person?

Ich darf dir hier an dieser Stelle etwas Essentielles mitgeben:  Es beginnt immer bei dir! 

Wenn du dich selbst würdigst und wertschätzt, dann tun es alle anderen um dich auch. 

Sei gut zu dir. Tritt einen Schritt heraus aus deiner selbst geißelnden, schlechten,...) Meinung über dich selbst und würdige das, was du tust, was du getan und erschaffen hast und noch erschaffen wirst. 

Deine eigene liebevolle Meinung über dich selbst verschafft dir Zufriedenheit, Selbstbewusstsein und Harmonie, die du auch ausstrahlst. 

Menschen werden in dein Leben kommen, die dich würdigen, achten und lieben.

Erinnere dich an "So wie im Innen, so im Außen" von Hermes Trismegistos - die universellen Gesetze

Text@Andrea Kasper
Foto@pixabay
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Wenn du dich wertschätzt.

 

Wenn du nicht bei dir bist

und dich nicht für dich entscheidest,

werden andere von dir nicht lernen können,

wie du zu lieben bist.

 

Sie werden dich vernachlässigen,

ja, vielleicht sogar verachten, 

so wie du dich vernachlässigst oder verachtest.

 

Sie werden annehmen, dass ihre Meinung auch deine sei,

weil du deine nicht sagst.

 

Sie werden dich wenig fragen, dir aber viel sagen.

 

 

Sie werden von dir erwarten, 

dass du mitmachst, mitlachst, mitwählst

und nicht fragst, herausforderst und verneinst.

 

Sie werden mit dir so umgehen, 

wie du selbst mit dir umgehst.

 

Aber wenn du dich wertschätzt,

wenn du dein Innenleben ernst nimmst, 

wenn du auf dich hörst und nicht alles mit dir machen lässt,

dann werden andere lernen, dich zu achten, 

zu ehren und zu lieben.

 

Es beginnt bei dir.

 

 

Text von Ulrich Schaffer - "... weil Du dein Leben entscheidest"

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Ich bin eine, die sich über viele Jahre hinweg angestrengt hat zu funktionieren. Bis zu jenen klaren Momenten, in welchen mir der Schmerz der weggedrückten Sehnsucht den Eindruck vermittelt hat, ich funktioniere ähnlich einer Maschine und sei innen fast wie hohl. Damals habe ich dann die Weichen umgestellt und mein Leben in neue Bahnen gelenkt.

Seither bin ich unterwegs, wahrscheinlich zu mir.

 

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,
dann gibt es die Möglichkeit,
einmal durchzuatmen.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,
kann ich stehenbleiben und mich umschauen,
in welchem Leben und in welcher Welt
ich mich wiederfinde.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

nehme ich wahr, was ist.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

frage ich mich, ob das die Welt ist,

in der ich leben will.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

zerbröckeln Fundamentteile meines

bisherigen Orientierungsrahmen.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

bin ich damit konfrontiert, mich selbst

kennenzulernen.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

halte ich auf einmal meine Freiheit in den

Händen und bin ich aufgefordert Entscheidungen

zu treffen, was ich mit ihr machen will.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

sehe ich diese ganzen Seile, mit welchen

ich gefesselt war an Gewohnheiten und

an vermeintliches Müssen.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

zerfließt das alte Bild, das ich von mir hatte,

und es lösen sich bekannte Grenzen auf.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

wird es - nachdem sich der Nebel gelegt hat -

still und die Luft wird ganz klar.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

verliert das herkömmliche Verständnis

von Zeit seine Bedeutung.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

fängt das Wahrnehmen dessen wieder an,

was mir wirklich wichtig ist. 

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

verliert viel seine Bedeutung und der Raum,

der dadurch frei wird, will von mir neu

und bewusst gefüllt werden.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

öffnet sich die Tür wieder zu so etwas

wie einer kindlichen Unschuld, zur Unmittelbarkeit.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

öffnet sich auch die Tür zum Staunen erneut.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

ist es nicht mehr wichtig, was morgen sein

könnte und gestern war, sondern ich finde

mich in einer Präsenz wieder, die einerseits

sehr friedlich und ruhig ist und die sich

andererseits pulsierend ausdehnen will.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

kippen die Wände um, als ob sie aus

Pappkarton wären, und es entsteht

ein unendlich scheinender Raum.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

fallen all die mechanischen, metallenen Teile

von mir zu Boden und all das, was an und

in mir hart war, wird weich.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

sprengt dies das Korsett der alten Urteile

und Bewertungen.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

kann ich die anderen und alles andere

um mich herum neu sehen.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

kann ich nicht mehr mitschwimmen,

sondern stehe ich auf meinen eigenen Beinen,

tief verwurzelt in der Erde und gleichzeitig

aufgerichtet, angebunden ans Universum.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

gebe ich meine Macht nicht mehr ab,

sondern dehne ich mich aus in meine

vollständige Eigenmacht.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

bin ich selbst verantwortlich für den

Maßstab meines Dürfens.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

schwindet mein bisher vermeintliches Leben

und ich fühle mich wieder lebendig.

 

Wenn ich aufhöre zu funktionieren,

habe ich eine Chance, zu sein.

 

Ich zu sein.

 

 

 

 

Text von Elke Edlinger / www.gutgenug.at

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"Viele Frauen begehen den Fehler, nach einem Mann zu suchen, mit dem sie eine Beziehung aufbauen können, ohne zuvor eine Beziehung zu sich selbst entwickelt zu haben: Sie laufen von einem Mann zum nächsten und hoffen, in ihm zu finden, was in ihnen selbst nicht vorhanden ist. 

Aber die Suche muss bei der eigenen Person beginnen. Niemand kann uns genügend lieben, um unserem Leben die Erfüllung zu geben, solange wir uns nicht selbst lieben. 

Wenn wir mit unserer inneren Leere losziehen, um nach Liebe zu suchen, dann können wir nichts anderes finden als noch mehr Leere. 

Die äußere Gestaltung unseres Lebens spiegelt das wider, was tief in uns selbst verankert ist: ob wir von unserem eigenen Wert überzeugt sind, von unserem Recht auf Glück, und was wir im Leben zu verdienen glauben. 

Ändern sich diese Überzeugungen, so ändert sich auch unser Leben."

 

Auszug aus dem Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben - die Angst nicht gebraucht zu werden" von Robin Norwood / www.rowohlt.de/autorin/robin-norwood.html
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Wenn du bei dir bist

 

Wenn Du bei Dir bist und Dich wohl fühlst, verträgst Du die Eigenarten anderer, ihre so ganz andere Sicht der Dinge.

Dann hältst Du die Herausforderung aus.

 

Aber dann gibt es Tage

an denen Du Angst vor Dir selber hast,

von Deinen übermächtigen Gefühlen,

Deinen seltsamen Gedanken,

Angst vor der Zukunft

und der Macht der Vergangenheit.

Dann wirst Du unsicher und Du weißt nicht recht,

was Du glaubst.

Dann leidest Du unter der Entscheidung anderer und willst Dich zurücknehmen.

 

Bleib bei Dir,

bleib bei Deiner Schönheit und Herbheit,

bei Deiner Freizeit und Deinen Grenzen.

 

Nimm Dich nicht von uns.

 

Wir brauchen Dich, so wie Du bist.

 

Sei einfach DU!!!

 

Wenn du nicht bei dir bist

und dich nicht für dich entscheidest,

werden andere von dir nicht lernen können,

wie du zu lieben bist.

 

Sie werden sich nach dir richten

und dich vernachlässigen,

wenn du dich selbst vernachlässigst.

 

Sie werden dich verachten,

so wie du dich verachtest.

 

Sie werden annehmen,

dass ihre Meinung auch deine sei,

weil du deine nicht sagst.

 

Sie werden dich wenig fragen,

dir aber viel sagen.

 

Sie werden von dir erwarten,

dass du mitmachst, mitlachst, mit wählst

und nicht fragst, herausforderst und verneinst.

 

Sie werden mit dir so umgehen,

wie du selbst mit dir umgehst.

 

Aber wenn du dich wertschätzt,

wenn du dein Innenleben ernst nimmst,

wenn du auf dich hörst

und nicht alles mit dir machen lässt,

dann werden andere lernen, dich zu achten,

zu ehren und zu lieben.

 

Es beginnt bei dir.

 

Text: „..weil du dein Leben entscheidest“ von Ulrich Schaffer
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LiebeVOLL.

 

Die Seele wählt, wen wir lieben.

Manche sagen auch Unbewusstes dazu.

Letztlich ist es ist unerheblich, wie wir es nennen.

Entscheidend ist,

dass wir der inneren Führung vertrauen

und uns auf eine gemeinsame Reise einlassen.

Liebe führt uns sicher durch Strecken von

Angst, Leid und Scham.

Diese Abschnitte dienen nur dazu uns zu Ent-TÄUSCHEN

und zu unserem wahren Wesen zurück zu finden.

Liebe führt uns nicht nur zu einander

sondern immer auch zu uns selbst.

Auf diesem Weg fällt ab, was nie zu uns gehört hat,

und unser tiefstes SEIN wird offenbar.

 

Text: Sonja Ebner
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Woher kommen all die zwischenmenschlichen Konflikte, die wir täglich erleben?

 

 

Einzig und alleine aus dem Irrtum, der andere müsste uns etwas geben, wo wir meinen ein Recht darauf zu haben, es zu verlangen.

 

Seit unserer Geburt suchen wir nach jenen, die uns lieben, sehen, wertschätzen, achten, JA sagen. Das ist menschlich.

 

 

 

 

 

Und jedes Kind hat das Recht darauf, diese Fragen beantwortet zu bekommen, durch ein Gegenüber, dass JA sagt: 

 

Ja du bist liebenswert. 

Ja du bist willkommen. 

Ja du bist es wert da zu sein.

 

Doch die wenigsten fanden Sättigung in diesen Fragen zu ihrer Existenz. 

Deshalb suchen wir noch immer nach dem Einen, der uns dieses JA zusichert.

 

Wir suchen ihn in unseren Eltern.

Unseren Partnern.

Unseren Kindern.

 

Unseren Familien, Klienten, Kunden, Kollegen, Freunden, in allem und in jedem...

 

Wir sind so hungrig danach, darin satt zu werden, dass wir sogar dazu bereit sind, Menschen, die wir lieben, zu verlassen und zu verletzen, weil sie uns nicht geben, wonach wir so sehr dürsten.

 

Doch nicht unser Gegenüber muss uns Antworten auf die Fragen geben:

Bin ich liebenswert? 

Bin ich gut genug? 

Habe ich eine Berechtigung da zu sein?

Sondern nur wir selbst.

 

Wir sind es, die aufgefordert werden, durch jeden, der dieses Verlangen nach einer Antwort in uns auslöst, durch jeden, dem wir begegnen, Antworten auf diese Fragen zu finden.

 

In uns selbst.

Durch uns selbst.

 

Ansonsten sind wir wie hungrige, nie satt werdende Säuglinge, die fordern und 

Sich sehnen...

 

Doch wie oft fordern wir von unserem Partner, unseren Eltern, den Kunden, unseren Kindern, Freunden, Kollegen:

Sieh mich an und sage mir, zeige es mir, rufe es mir laut zu, ja überzeuge mich davon, Liebe verdient zu haben! 

Genug zu sein. Richtig zu sein. 

Dasein zu dürfen.

Wie oft verteidigen wir unsere aufgebaute Schutzmauern?

Wie oft fliehen wir in den Schmerz, die Verletzung?

 

Wie oft laufen wir davor weg zu erkennen, dass nicht DU derjenige bist, der da ist, um MIR Liebe zu schenken,

Sondern ICH es bin.

 

Ich bin es, die mir diese Fragen die uns alle ein Leben lang begleiten, zu beantworten hat.

Und erst, wenn es mir gelungen ist, diesen Frieden, dieses beantwortete Zu Hause in MIR selbst zu finden, kann ich DIR wahrhaftig begegnen.

 

Erst dann, kann Nähe und Wahrhaftigkeit, ja Liebe selbst, statt finden.

Erst dann kann dem davon laufen ein innehalten weichen.

Erst dann kann ich Erwach(s)en

Und erst dann, können wir alle einander so sehen, wie wir wirklich und eigentl ICH sind

Völlig geliebt

Völlig willkommen

Völlig richtig

Völlig da

 

Und dann erst können wir die sein, die anderen dabei helfen dieses JA sich selbst zu geben... 

Hoffnungsträger, Leuchttürme, Liebende, Anker und Geber...

 

In Lak‘ Esh

Du bist ein anderes Ich

 

Text von Katharina Pommer / www.katharina-pommer.de
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Ein Gedanke ist harmlos, bis wir ihn glauben. Es sind nicht unsere Gedanken, aber unser Festhalten an unseren Gedanken, die Leiden verursachen. An einem Gedanken festzuhalten, bedeutet zu glauben, dass er wahr ist, ohne ihn zu überprüfen.

Byron Katie

 

 

 

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DIE LIEBE DEINES LEBENS

Wenn Du glaubst seine Liebe sei Deine Erlösung wirst Du ins Bodenlose fallen.

Jeder Streit, jeder abwesende Blick, jeder langweilige Abend würden Dich Stück für Stück sterben lassen.

Weil Du nicht weiter gedacht hast, weil Du nicht tiefer geliebt hast, als bis zu ihm.

Weil Deine Liebe Dich selbst nicht erreicht hat.

Wenn es nichts Heiligeres für Dich gibt als ihn, wäre der Verlust seiner Liebe Dein innerer Tod,bereits die Angst davor, wäre es.

Ihr würdet Euer Leben und Eure Liebe zu Asche verbrennen.

Solange ihr durch und ineinander nach Erlösung sucht werdet ihr sie nicht finden.

Und wenn Eure Seelen weise sind, werden sie Euch so lange voneinander fern halten bis ihr es verstanden habt,dass Erlösung nur in Gott oder im Tod zu finden ist.

Das Leben aber will gelebt und geliebt sein.

Es sehnt sich nach Dir und Deiner Dankbarkeit.

Es sehnt sich danach, dass Du die Liebe erkennst,

in jedem Baum, in jeder Wolke, in jedem neuen Tag, in Dir.

 

Text: Andrea Stern / Regentanz

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Begegnest du auf deinem Weg einem Menschen

der dich verformen will – dir sagt wie du sein sollst – dann zeigt er Dir damit, dass du nicht wichtig bist für ihn. Gehe dann alleine weiter.

 

Begegnest du auf deinem Weg einem Menschen

der nur glaubt zu wissen was gut für Dich ist – dann will er Dir damit erklären, dass er nicht in der Lage ist zu fühlen – was gut für ihn selbst ist. Gehe dann besser alleine weiter.

 

Begegnest du auf deinem Weg einem Menschen

der Dich davon überzeugen will, dass nur seine höhere Macht dich glücklich machen kann, dann zeigt er damit, dass er nicht in der Lage ist an seine eigene höhere Macht wahrhaft zu glauben. Gehe dann alleine weiter.

 

Begegnest du auf deinem Weg einem Menschen

der dich mit aller Kraft davon überzeugen möchte, auf seiner Seite zu stehen,

dann deutet es darauf hin – daß er nicht alleine sein kann. Gehe alleine weiter.

der dich damit belastet indem er dir sagt, dass er ohne Dich nicht leben kann – dann schütze dich. Der Mensch sagt dir damit nur: Dass er mit sich selber nicht leben kann. Gehe alleine weiter.

 

Begegnest du jedoch auf deinem Weg einem Menschen

der Dich annimmt und liebt so wie Du bist, dann handelt er in Liebe. Dadurch erkennst du auch das er sich selbst gefunden hat und angekommen ist. Lass diesen Menschen wieder ziehen – aber wenn er dich fragt ob du mitgehen willst…

 

Lächle und geh mit ihm!

 

Sylvie Wachauer

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2018


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Gefühl ist wie ein Kind,

das in uns lebt und weint und lacht,

Hunger hat, bemerkt sein will.

Wer zu seinem Gefühl sagt:

'Sei still, ich hab jetzt keine Zeit für dich!',

dessen inneres Kind sitzt eines Tages 

in einer vergessenen Ecke und trauert,

wird krank und verkümmert.

Mit Gefühlen soll man umgehen,

wie man mit einem Kind umgeht.

Man sieht ihm freundlich zu und aufmerksam,

man hört, was es klagt,

man leidet mit ihm, wenn es leidet.

Denn Gefühle sind die lebendigsten Kräfte in uns,

und keine andere Kraft in uns

bringt so Lebendiges hervor.

Ein Kind hat auch Wünsche,

berechtigte, gute, schöne,

die nicht zu erfüllen sind.

Dann nehmen wir es auf den Arm

und sind mit ihm traurig.

Aber wir schicken es nicht weg.

Ein Kind kann verstehen,

dass es nicht alles haben kann.

Aber lieben muss man es,

ihm Mut geben und Fröhlichkeit

und Raum, seine Kräfte zu regen."

 

Jörg Zink

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"Eine Göttin ist eine Frau, die aus ihrer eigenen tiefsten Tiefe auftaucht. Sie ist eine Frau, die ehrlich ihre Dunkelheit erkundet hat und die gelernt hat, ihr Licht zu feiern. Sie ist eine Frau, die in der Lage ist, sich in die großartigen Möglichkeiten, die in ihr schlummern, zu verlieben.

Sie ist eine Frau, die die magischen und mysteriösen Plätze in sich kennt, die heiligen Plätze, die ihre Seele nähren und sie ganz machen können. Sie ist eine Frau, die Licht ausstrahlt.

 

Sie ist anziehend. Sie betritt einen Raum und Männer ebenso wie Frauen spüren ihre Anwesenheit. Sie hat gleichzeitig Kraft und Sanftheit. Sie hat kraftvolle sexuelle Energie, die nicht von physischem Aussehen abhängig ist. Sie hat einen Körper, den sie anbetet und es wird deutlich, in der Art und Weise, wie sie behaglich darin lebt und sich darin bewegt. Sie schätzt Schönheit, Licht und Liebe. Sie ist allen Kindern eine Mutter.

Sie fließt mit dem Leben in müheloser Anmut. Sie kann heilen mit einem Blick oder einer Berührung der Hand. Sie ist wild, sinnlich und furchtlos erotisch und verpflichtet sich dem Sex, als ihre Art, mit jemand anderem das Göttliche zu berühren.

Sie ist Mitgefühl und Weisheit. Sie ist eine Sucherin der Wahrheit und sorgt sich tief um etwas, das größer ist als sie selbst. Sie ist eine Frau, die weiß, dass ihre Bestimmung im Leben ist, höher zu gelangen und mit Liebe zu regieren. Sie ist Frau, verliebt in die Liebe.

Sie weiß, dass Freude ihre Bestimmung ist und indem sie sie umarmt und sie mit anderen teilt, werden Wunden geheilt. Sie ist eine Frau, die erfahren hat, dass ihr Partner ebenso zärtlich, verloren und verängstigt ist, wie sie es zu bestimmten Zeiten war.

Sie hat schließlich die Narben des Jungen in ihm verstanden und weiß, dass miteinander, die Liebe die Erleichterung, die Heilung all ihrer Wunden sein kann. Sie ist eine Frau, die sich so annehmen kann, wie sie ist. Sie kann andere annehmen, wie sie sind. Sie kann sich selbst ihre Fehler vergeben und sich nicht von denen anderer bedroht fühlen, sogar, wenn sie angegriffen wird. Sie ist eine Frau, die um Hilfe bitten kann, wenn sie sie braucht oder helfen kann, wenn sie darum gebeten wird.

 

Sie respektiert Grenzen, ihre und die anderer. Sie kann Gott in den Augen anderer sehen. Sie kann Gott in ihren eigenen sehen. Sie kann Gott in jeder Lebenssituation sehen. Sie ist eine Frau, die Verantwortung übernimmt für alles, was sie sich in ihrem Leben kreiert. Sie ist eine Frau, die vollständig unterstützend und gebend ist. Sie ist eine Göttin.“

 

 

Sharon-Lee Kaplan, The Goddess Imperative
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With the in-breath, I smile. 

With the out-breath, I release. 

Breathing in, there is only the present moment. 

Breathing out, it is a wonderful moment.

~ Thich Nhat Hanh

Mit dem Einatmen lächle ich.

Mit dem Ausatmen lasse ich los.

Einatmen, da gibt es nur den gegenwärtigen Moment.

Ausatmen, das ist ein wundervoller Moment.

~ Thich Nhat Hanh
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2018


Die, die uns lieben, stehen uns nicht im Weg.

Sie stehen uns bei, gehen mit uns ein Stück des Weges und liegen uns am Herzen.

Die, die uns lieben, nehmen uns wie wir sind.

Sie geben uns zu denken und das Gefühl, liebenswert und liebenswürdig zu sein.

Die, die uns lieben, schreiben uns nichts vor.

Sie lesen in unseren Augen, hören uns zu und sagen uns ihre Meinung.

Die, die uns lieben, schenken uns nichts,

aber sie geben uns sehr sehr viel.


Ernst Ferstl
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Wenn sich eine Tür schließt,

klopfe ein paar Mal daran.

Aber wenn sie sich nicht mehr öffnet,

lass sie geschlossen!

In der Karriere, in der Liebe,

im Leben!

Wenn du einen Punkt am Ende

des Satzes siehst, versuche nicht,

ein Komma daraus zu machen.

Wisse, wenn etwas zu Ende ist

und ziehe weiter.

Mandy Hale

 

 

 

 

 

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All die liebenden Worte, die wir einander ins Ohr flüstern, gehen niemals verloren, denn sie werden im geheimen Herzen des Himmels aufbewahrt, bis sie eines Tages wieder zum Vorschein kommen und sich auf geheimnisvolle Weise über die ganze Welt verbreiten.

Rumi

 

 

 

 

 

 

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2018


Bauanleitung für einen schönen Tag

Wenn an einem Morgen die Sonne nicht aufgeht,

dann male Dir eine.

Und fliegt dein Lachen davon wie ein Luftballon,

dann lasse ihn fliegen und winke ihm nach.

Und schweigen die anderen um dich,

dann forme aus Zärtlichkeit einen Schlüssel und öffne sie.

Und wenn sich Einsamkeit wie eine Glasglocke
                                                                        über dich stülpt, bemale die Wände mit bunten
                                                                        Blumen, die dich verzaubern.

 

                                                                        Und wenn du traurig bist, zieh einen Regenbogen
                                                                        am Himmel.

 

                                                                        Und wenn die Traurigkeit dir das Wasser in die
                                                                        Augen treibt, dann sammle es zu einem See und
                                                                        schwimme dich Frei.

                                                                        Und will dir an diesem Tag gar nichts gelingen,

                                                                        dann steck dir eine Blume ins Haar.

                                                                        Und wenn dir dein Traum vom Anderssein

                                                                        den Blick in den Spiegel versperrt, dann lauf in
                                                                        die Welt und bleib so wie du bist!

                                                                        Denn du bist wundervoll und einzigartig!


                                                                         Delfina

 

Quelle: http://universityofhappiness.de/bauanleitung-fur-einen-schonen-tag/
Foto@pixabay

2018


Dankbarkeit ist keine Frage der Lebenssituation,

sondern eine Sache der eigenen Einstellung zum Leben.

Wenn du dich über das freuen kannst, was du hast,

auch wenn es weniger ist, als andere haben,

dann richtest du deine Aufmerksamkeit auf die Fülle.

Das ist auch eine Voraussetzung, um mehr Fülle im Leben zu bekommen.

Wir erhalten immer nur das, auf das wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Konzentriere dich also nicht auf den Mangel, sondern auf Fülle,

                                                                        wenn du mehr Fülle in deinem Leben haben 
                                                                        willst.

                                                                                          Text: Elias Fischer
                                                                                          Foto@pinterest

2018


Eines Tages erfahrt ihr wer ihr seid.

Woher ihr kommt.

Welche Qualitäten ihr habt.

Was euer Ziel ist.

Es passiert durch ein Erwachen.

Durch einen Durchbruch in eurer Meditation.

Durch ein Akasha Reading.

Durch ein Erleben von Einheit.

Das reißt es Wände ein, die Meinung über lange Zeit gebildet hat.

Ihr erschüttert euch selber zu tiefst.

Es dauert, bis der Staub sich gelegt hat

Ihr könnt Euch nicht gleich aus dem Stand heraus erobern.

Ihr dürft euch Zeit lassen.

Alle Qualitäten wollen berührt, gefühlt, geliebt und integriert werden.

Das geht nicht mit "hab ich verstanden und jetzt ist es als Welt geschöpft".

Hier ist der schnellste, der langsam geht.

Nehmt Hilfe zur Entschleunigung an.

Gebt euch Zeit.

Gebt euch Raum.

Beginnt Dankbarkeit für euer Erwachen als erstes dominates Gefühl zu zu lassen.

Dann Freude,

Dann Liebe.

Dann Glücklichsein.

Agni Eickermann

 

Foto@https://pixabay.com/de/fantasy-buchcover-portrait-frau-2904111/
Quelle@https://www.facebook.com/agniji/posts/1345815505435066

2018


"Glaube an Dich, dann kannst du alles schaffen und wirst frei sein. Lass das los, was Dich schon lange festhält und einengt.

Die, die nicht an Deine Zukunft glauben, lass gehen, damit die, die schon immer nach Dir gesucht haben, Dich finden.

Halte nicht an der Vergangenheit fest, dann wirst Du eine wunderbare Zukunft entstehen lassen, in der jeder Moment magisch ist.

Gehe dorthin, wohin Dich Dein Herz trägt ... zu diesem wunderbaren Ort des Friedens, der Liebe und der Freude ... um Dir endlich selbst zu begegnen".

 

 

 

Aus "Herz-Gedanken 2018" von Anneliese Hager

Foto@Anneliese Hager

2018


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIE WAHRHEITEN DES LEBENS

 

Die Menschen,

die dir besonders hilfreich sind

für deinen Weg,

sind dir zumeist die wichtigsten

in deinem Leben,

es sind diejenigen,

die du am stärksten liebst,

am stärksten fürchtest,

am stärksten brauchst und

am stärksten abwehrst.

Sie sind deine Meister,

so wie auch du ihr Meister bist.

Das was passiert, ist das Einzige,

was passieren soll.

 

Nichts, absolut nichts von dem,

was dir widerfährt,

hätte anders geschehen sollen.

Nicht einmal das unbedeutendste,

erst recht nicht das schmerzlichste,

Ereignis in deinem Leben

geschah ohne einen berechtigten

und dringlichen Grund.

Es gibt kein:

“Wenn ich dies oder das anders gemacht hätte,

dann wäre dieses oder jenes anders geschehen!”

Nein!

Das was passiert,

ist das Einzige,

was passieren konnte und passieren musste,

damit du deine Lektionen lernst,

damit du erkennst und erinnerst,

wer du wirklich bist.

Jede einzelne Situation,

die dir im Leben begegnet,

ist absolut perfekt und angemessen,

auch wenn dein Verstand

– dein Ego –

sich widersetzt und es nicht akzeptieren will,

dich sogar zu

Scham, Reue, Schuld, Neid oder gar Rache

zu verführen versucht.

Die Akzeptanz ist in deinem Herzen

lange bevor dein Verstand sie (be)greifen kann.

Denn du selbst hast all die Möglichkeiten und Gelegenheiten,

die sich dir in deinem Leben bieten,

selbst erdacht vor deiner Geburt,

damit du dich weiterentwickelst.

Du allein bist verantwortlich für alles,

was in dein Leben tritt!

Jeder Moment, in dem etwas beginnt,

ist der richtige Moment.

Alles beginnt genau im richtigen Moment,

nicht früher und nicht später,

somit auch niemals zu früh

und niemals zu spät.

Wenn du innerlich bereit bist,

etwas Neues in deinem Leben zu empfangen,

macht es sich bereits auf den Weg zu dir,

lange bevor du es antriffst.

Alles beginnt bereits

mit einer deiner innersten Entscheidungen,

ob du dir dieser nun bewusst bist oder nicht.

Alles geschieht für dich,

für die Erfüllung der Wünsche deiner Seele!

Alles beginnt und endet durch dich.

Was zu Ende ist, ist zu Ende.

So einfach ist das.

Wenn etwas in deinem Leben endet,

dient es deiner Entwicklung und

geschieht durch einen deiner innersten Wünsche.

Deshalb ist es gut,

loszulassen und vorwärts zu gehen,

beschenkt und erfüllt mit neuen Erfahrungen,

die du brauchst für deinen weiteren Weg.

Ich liebe dich.

Ich weiß,

dass es kein Zufall ist,

dass du das hier jetzt liest.

Wenn dieser Text dir heute begegnet,

dann deshalb,

weil du in der Liebe bist und emotional verstehst,

dass kein einziger Regentropfen

irgendwo auf dieser Welt

aus Versehen auf einen Ort fällt,

sondern dass die ganze Welt vielmehr

ein Ozean ist und

du bist ein Tropfen darin,

der sich der anderen Tropfen und

ihrer gemeinsamen Quelle und Größe bewusst wird.

Du als einzelner Tropfen trägst

die Kraft und die Stärke des ganzen Ozeans

in dir.

So lass es dir also gutgehen.

Geh deinen Weg!

Lebe und liebe mit deinem ganzen Sein

und öffne dich dem Glück,

das du in Wahrheit bist.

Damit erfüllst du

den Grund deiner Reise ins Leben

und verbindest dich mit all der Weisheit

deines Lebens und all dem Wissen deiner Göttlichkeit,

hingebungsvoll mit der Erde und der Schöpfung,

die dich dafür immer während

behütet und unermesslich ehrt.

Text von Mayanan Satnam Pramada
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018


MIT DER ZEIT LERNST DU

Mit der Zeit lernst du, 

dass eine Hand halten nicht dasselbe ist, 

wie eine Seele fesseln! 

Und dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet, 

und Begleiten nicht Sicherheit! 

Du lernst allmählich, dass Küsse keine Verträge sind, 

und Geschenke keine Versprechen. 

Und Du beginnst, deine Niederlagen erhobenen Hauptes und offenen Auges hinzunehmen, mit der Würde eines Erwachsenen, nicht maulend wie ein Kind. 

Und du lernst all deine Strassen auf dem Heute zu bauen, weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist. 

Mit der Zeit erkennst du, dass sogar Sonnenschein brennt, wenn du zuviel davon abbekommst. 

Also bestelle deinen Garten und schmücke dir selbst die Seele mit Blumen, statt darauf zu warten, dass andere Kränze flechten. 

Und bedenke, dass du wirklich standhalten kannst und wirklich stark bist. Und dass du deinen eigenen Wert hast....

 

(Kelly Priest)

Foto@pixabay
2018


GEHTS DIR AUCH SO?

 

Ich bin aus so vielen Dingen rausgewachsen.

Ich bin rausgewachsen aus Verwandten, die jederzeit gern Kritik üben, aber keine Unterstützung bieten.

Ich bin rausgewachsen, zu meinen, ich muss die unrealistischen Erwartungen meiner Familie erfüllen.

Ich bin rausgewachsen aus den Mädels, die Masken tragen und sich heimlich über meine Mißgeschicke freuen.

 

 

 

Ich bin rausgewachsen, mich selbst klein zu machen für Jungs, die von meiner Intelligenz und Direktheit eingeschüchtert sind.

Ich bin rausgewachsen aus den Freunden, die meine Erfolge nicht mit mir feiern können.

Ich bin rausgewachsen aus den Menschen, die bequemerweise sofort verschwinden, wenn das Leben mal etwas dunkler wird.

Ich bin rausgewachsen, an Geläster Spaß zu haben und Negativität zu verbreiten.

Ich bin rausgewachsen aus verkrampften bedeutungslosen Gesprächen.

Ich bin rausgewachsen aus denen, die nicht gegen Ungerechtigkeit Stellung beziehen können.

Ich bin rausgewachsen, ständig zu versuchen, es jedem recht zu machen.

Ich bin rausgewachsen, dass mir unsere Gesellschaft ständig erzählt, ich sei nicht schön, schlau oder wertvoll genug.

Ich bin rausgewachsen aus meiner Neigung, meinen Geist mit Selbstzweifel und Unsicherheit zu füllen.

Ich bin rausgewachsen, ständig nach Gründen zu suchen, mich selbst nicht zu lieben.

Ich bin aus allem rausgewachsen, was nicht die Essenz meiner Seele nährt.

Aus so Vielem bin ich rausgewachsen – und nie habe ich mich freier gefühlt.

 

(Chanda Kaushik)

Text gefunden bei: https://club-of-happy-lifepreneurs.de/2016/02/25/ich-bin-da-rausgewachsen/
Foto@pixabay
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018


Vor deiner Geburt......

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,

dass du nun die Gelegenheit hast,

in einen neuen Körper einzutauchen.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du für die Zeit des körperlichen Lebens vergessen würdest,

wer du bist – woher du kommst.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du wieder Neuland betreten wirst,

Erfahrungen machen wirst wie nie zuvor und niemals danach.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass es manchmal leicht, doch oft auch schwer sein wird,

dass du oftmals stark und oft auch schwach sein wirst.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass es immer neue Begegnungen in deinem Leben geben wird.

Dir wurde auch gesagt, dass es Abschiede geben wird.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du oft nicht wissen wirst,

wohin die Reise geht – wohin dein Leben steuert.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass immer Hilfe in deiner Nähe ist,

du wirklich nie alleine bist.

Dir wurde auch gesagt, dass du dich dennoch oft allein fühlen wirst. 

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du alle Schätze in dir trägst,

sie aber auch nur in dir finden kannst.

Dir wurde auch gesagt, dass du oft

noch im Außen suchen und Enttäuschung erfahren wirst.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass das Geheimnis des Lebens darin besteht, dass nur der bekommt,

der bereit ist zu geben, der bereit ist, alles zu geben.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du nur dann Liebe und Geborgenheit spüren wirst,

wenn du selbst Liebe und Geborgenheit gibst.

Dir wurde gesagt, dass nur du allein 

zum Retter deines Lebens werden kannst.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du die Stimme, die vor der Geburt zu dir spricht,

auch während deines Lebens immer hören kannst.

Dir wurde gesagt, dass du in dich hineinhorchen musst, um sie zu hören.

Und du hast gesagt: Ich will es probieren.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du zurückkehren wirst und dann die Frage beantworten musst:

die Frage, was du gemacht hast aus deinem Leben,

was du gemacht hast mit deinen Fähigkeiten und Talenten,

wie du die Gelegenheiten genutzt hast, die dir von oben zugefallen sind.

Und du hast gesagt: Ich will Antwort geben.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass zwar dein Körper, niemals aber deine Seele

geschädigt werden kann.

Und du hast gesagt: Ich will daran denken.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du dir selbst immer vertrauen kannst.

Und du hast gesagt: Ich will es versuchen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du jetzt die Gelegenheit hast zu lachen und zu weinen,

zu essen und zu trinken, zu schmecken und zu fühlen,

zu singen und zu tanzen.

Dir wurde gesagt, dass du die Gelegenheit hast, 

dein Leben zu leben.

Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

 

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, 

dass du so wertvoll bist, dass das Leben selbst ohne dich nicht existieren könnte.

Und du hast gesagt: Ich will es niemals vergessen

 

 

Text von Peter Michael Dieckmann

aus dem Buch  "Ich bin berührt- Reiki oder die Schule des Lebens"

https://www.youtube.com/watch?v=37WyljpLqL4

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2018


"Wenn ich meine eigene Geschichte betrachte oder die von Menschen, die ich seit Langem kenne, wundert es mich immer, in welchem Maße jeder nachfolgende Partner widerspiegelt, wie viel Heilung man erfahren hat – oder eben gerade nicht. Die Kernthemen ändern sich nicht, indem man den Partner wechselt. Sie ändern sich durch Heilungsarbeit, die man innerhalb der Beziehung macht. Egal wie anders die äußerlichen oder oberflächlichen Verlockungen eines neuen Partners sein mögen, unser Unbewusstes wird einen Weg finden, uns mit den psychologischen Mustern zu konfrontieren, mit denen wir uns befassen müssen. Unser Verstand ist sich nicht bewusst darüber, dass es passiert. Unser Unbewusstes führt uns immer wieder zurück zu derselben Situation, damit die Verwundung geheilt werden kann.
Es ist ein unfehlbarer und wundersamer Prozess. Eines seiner eindrucksvollsten Werkzeuge ist die Sexualität. Weil unsere Wunden meist auch eine sexuelle Ladung enthalten, fühlen wir uns gerade zu dem hingezogen, was nicht gesund ist – weshalb wir uns auch immer wieder denselben hilflosen, wütenden, ängstlichen oder unerreichbaren Partner suchen. Es hängt von uns ab, ob wir das als Segen oder Fluch empfinden. Beschließen wir, diese fortgesetzten Aufforderungen zur Heilung zu akzeptieren, oder ignorieren wir sie weiter?
Unsere Angst vor Nähe basiert auf dem Ausmaß dieser Herausforderung. Nähe bedeutet Verletzlichkeit, und diese Verletzlichkeit verlangt von uns, dass wir die vielen Lagen von Schutzpanzern und Verteidigungsmechanismen abwerfen, die wir unser Leben lang aufgebaut haben. Ich hoffe, dass es mir gelingt, dass Sie dies ebenso klar erkennen können, wie ich gelernt habe, es zu sehen. Es handelt sich hier nicht um ein Glaubenssystem; es ist Erfahrungswissen, erlangt durch die Beobachtung tausender Menschen, die Probleme mit Nähe haben.
Einer der häufigsten Kommentare, die ich von meinen alleinstehenden Klienten zu hören bekomme, ist, wie schwer es für sie sei, jemanden kennenzulernen. Es ist fast so, als wäre eine Beziehung eine Art schwarze Magie, die davon abhänge, am rechten Ort zur rechten Zeit zu sein. Ich kenne Leute, die allen Ernstes in eine andere Stadt gezogen sind, weil sie dachten, es wäre dort einfacher für sie, einen Partner zu finden, nur um später von ihnen zu hören, dass sie immer noch Single sind. Diese Überraschungen können ein Leben lang andauern – oder sie können der Auslöser sein, der uns zwingt, wirklich unsere früheren Muster zu untersuchen und zu ermitteln, ob sie nach wie vor aktiv sind.

Allein dadurch, dass man anerkennt, dass da mehr im Spiel sein könnte als Pech oder ein Mangel an geeigneten Partnern, verändert das Muster. Ich habe es immer wieder erlebt: Wenn ein Mensch innerlich bereit ist, kommt das, was er sucht, zu ihm. In diesem Falle also ein Partner. Das hat nichts mit Zauberei zu tun und auch nicht mit einer fremden Macht, die sich manifestiert. Es hängt damit zusammen, dass dieser Mensch endlich und durch innerliche, psychologische Arbeit eine Veränderung in seinem Unbewussten erlebt hat, die ihn für die Möglichkeit einer Partnerschaft öffnet."

Textauszug aus dem Buch "Schatten auf dem Pfad: Wie uns die Suche nach Erleuchtung hinters Licht führen kann" von Abdi Assadi
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2018


"Über den Rhythmus der Schöpfung »Wenn Ihr beginnt, den grossen Rhythmus der Weltenmutter zu verstehen, die vergeht, in sich stirbt und wieder geboren wird, um zu schöpfen, erkennt Ihr den Kreislauf, der Euch einen neuen Zyklus von Zeit, Verständnis und Begegnung mit Euch und der Erde ermöglicht. Wenn dieser Rhythmus aber nicht akzeptiert wird, treten Schwingungen auf zwischen der Weltenmutter und der Erde, und Strukturen auf der Erde und im Himmel zerspringen. So muss die Krise erfahren werden, weil nicht losgelassen wurde. Das Vergehen muss als Prozess des ewigen Lebens ebenbürtig zur Schöpfung verstanden werden, wie das Geborenwerden und der Reichtum. Denn Alles kommt und Alles vergeht. Wenn Ihr Menschen einmal diesen ursprünglichen Rhythmus versteht, kehrt tiefe Heilung in eure Seelen ein, denn Ihr würdet Euch wieder mit den Initiationen des Lebens verbinden , und in Euch entstünde eine tiefe Achtung und Ehrfurcht vor der Schöpfung.« Maria Magdalena, 2009 Übermittelt von Durga Holzhauser TheFemaleGrail.com"

 

"Der Kuss ist weg, aber die Liebe bleibt: Über den Rhythmus der Schöpfung" von Silke Schäfer

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Wusstest du, dass...

... sich dein ❤️ im Mutterbauch als erstes Organ gebildet hat?

... dein Herz das stärkste Magnetfeld und die größte elektrische Spannung im Körper erzeugt im Vergleich zu anderen Organen

... dein Herz elektrisch eine 60x und magnetisch eine 5000x stärkere Schwingung/Ausstrahlung hat als dein Gehirn

... nicht 2 deiner Herzschläge im Leben gleich sind
                                                                  ... jeder Herzschlag jedes Menschen einzigartig ist, so wie es keine Schneeflocke
gibt die der anderen gleicht

                                                                  ... dein Herz immer im JETZT ist und daher nicht
                                                                        wertet

                                                         
                                                                        ... sich Herzen aufeinander einschwingen, im
                                                                        Gleichklang miteinander schwingen, wenn man
                                                                        einfach nur miteinander ist, ohne Bewertung

                                                                       ... und sich dann Lösungen finden, statt dass wir
                                                                       an Problemen festhalten.

                                                                       ... Liebe die kraftvollste Heilerin ist💗💗❤️

Und es ist kein Zufall, dass wir mit der Hand auf unsere Brust zeigen und nicht auf unseren Kopf, wenn wir uns selbst meinen 😉

Danke liebe Waltraud Zöhrer / seraphina-energetics für diesen wunderschönen Text!
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"Dabei ist das Geheimnis längst gelöst. Schon Goethe legte Mephisto im Faust die zeitlosen Worte in den Mund „ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“ Wir haben es heute nur umgedreht, wir wollen stets das Gute und schaffen oft das Böse. Das Dilemma aber bleibt bestehen und hat mit dem Gesetz der Polarität zu tun. Alles in dieser Schöpfung ist aus Gegenpolen aufgebaut und wer das nicht beachtet, wird rasch Opfer dieses Gesetzes.

Der Ausatem braucht den Einatem, wie der Tag die Nacht. Wer nur einzuatmen versucht, und den Ausatem ignoriert, wird das mit dem Krankheitsbild des Asthma bronchiale bezahlen. Wer nur wach sein und nie schlafen will, wird schrecklich müde und schließlich gegen seinen Willen zwanghaft einschlafen. Selbst bis in die Technik begegnen wir diesem Gesetz: der positive Pol des elektrischen Stroms braucht den negativen und umgekehrt. Nur wenn beide zusammenkommen, fließt Strom, genau wie das Leben eben nur funktionieren kann, wenn Ein- und Ausatem zusammen spielen.

Das Polaritätsgesetz liefert auch die Erklärung für die schreckliche Tatsache, dass praktisch alle Friedenspolitiker durch Gewalt zu Tode kommen, von Mahatma Gandhi über Martin Luther King, Dag Hamarsköld, Olof Palme, die Kennedy-Brüder John F. und Robert und zuletzt Anwar al Sadat und Itzhak Rabin. Aber auch für die erschreckende Geschichte des Christentums findet sich hier die Begründung. Als Religion der Liebe angetreten, sind die Jahrhunderte währenden Gräuel von Inquisition und Kreuzzügen mit ihren Millionen Toten nicht anders zu verstehen."

Text von Ruediger Dahlke / http://blog.dahlke.at/die-schicksalsgesetze-spielregeln-fuers-leben-polaritaet-resonanz-bewusstsein/
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GEDANKEN ANHALTEN

 

Deine Gedanken haben weder Wurzeln noch eine Heimat; sie wandern wie die Wolken. Du brauchst sie also nicht zu bekämpfen, du brauchst nicht gegen sie zu sein, du brauchst sie noch nicht einmal anzuhalten.

Das muss dir wirklich bis ins Innerste klar werden: denn fast jeder, der sich zum erstenmal mit Meditation befasst, beginnt damit, die Gedanken anhalten zu wollen. Und wenn du erst einmal anfängst, die Gedanken anhalten zu wollen, hören sie nie und nimmer auf, denn schon die bloße Anstrengung, sie zum Stillstand zu bringen, ist wiederum ein Gedanke. Die Anstrengung, meditieren zu wollen, ist ein Gedanke, der bloße Wunsch, die Buddhaschaft zu erlangen, ist ein Gedanke. Und wie willst du den einen Gedanken mit einem anderen aufhalten? Wie willst du den geistigen Prozess überhaupt zum Stillstand bringen, wenn du dazu einen anderen geistigen Prozess einleitest? Dann klammerst du dich an den zweiten, und das geht dann unendlich so weiter – ad nauseam. Dann kommst du nie zum Ende.

Kämpfe nicht – denn wer ist es, der kämpft? Wer bist du? Nichts als ein Gedanke – mache also nicht aus dem einen Gedanken ein Schlachtfeld für andere Gedanken. Mache dich vielmehr einfach zum Zeugen, der die Gedanken betrachtet, wie sie vorbeitreiben. Sie hören auf; aber nicht, weil du sie zum Stillstand zwingst. Sie hören dadurch auf, dass du immer bewusster wirst, nicht, weil du dich bemüht hast, sie zum Anhalten zu bringen.

 

 

 

Osho, Tantra the Supreme Understanding

Quelle: http://www.osho.com/de/read/osho/osho-on-topics/stopping-thoughts

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2018


Du KANNST DICH nicht einer Sache widersetzen, der du keine Realität beimisst. Wenn du dich einer Sache widersetzt, ist dies ein Akt, mit dem du ihr Leben verleihst. Wenn du dich einer Energie widersetzt, dann weist du ihr einen Platz zu. Und je stärker du dich widersetzt, desto mehr Realität verleihst du ihr - ganz gleich, was es ist, dem du dich widersetzt.

 

 Quelle: Gespräche mit Gott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2018


Definition des Schmerzkörpers 

von Eckhard Tolle

 

Nach Eckhard Tolle ist der Schmerzkörper die Summe des (unseres) biographischen Leidens, was sich zu einem negativen Energiefeld verdichtet.

 

Wir können uns den Schmerzkörper wie einen autonomen Speicher vorstellen, in dem alles Leiden gesammelt wird. Dieser Speicher wird vom Ego genutzt, um sich die eigene Existenz zu sichern. Wenn es uns gelingt, unsere Identifikation mit dem Schmerzkörper zu durchbrechen, kann er sich

                                     allmählich auflösen.

 

Emotionaler Schmerz

Es gibt diesen Teil in uns, der gerne alte und vor allem schmerzhafte Emotionen lebendig halten möchte. Wie wir noch sehen werden, ist es unser Ego, was sich mit Hilfe des Schmerzkörpers immer wieder in Erinnerung ruft. Der Schmerzkörper wird durch das Wiedererleben alter schmerzhafter Erinnerungen und Kränkungen gestärkt. Es ist gut vorstellbar, dass die Informationen dieser alten und vergangenen Emotionen in den Körperzellen gespeichert sind. So können diese Gefühle immer wieder reaktiviert werden. Genau das nutzt unser Ego aus, um sich stärken.

In der Welt der Polaritäten, in der wir alle leben, gibt es immer zumindest zwei Richtungen. In Freude und Liebe dehnen wir uns aus, in Leid und Schmerz ziehen wir uns zusammen. Natürlich können wir unsere Begrenztheit besser spüren, wenn wir uns zusammenziehen. Wenn wir uns ausdehnen, dann bekommt das Ego Angst, sich aufzulösen. Mittels des Verstandes entwickelt das Ego dann die gedankliche Vorstellung, dass Auflösung gleich Auslöschung ist. Diese eigene Vernichtung kann das Ego nicht zulassen. Schon aus - in diesem Fall falsch verstandenen - Bestreben, uns selbst zu erhalten, versucht das Ego alles, dass wir uns wieder mehr spüren und das funktioniert am besten über das Zusammenziehen. Damit wird uns unser Schmerz wieder mehr bewusst.

 

Das Energiefeld des Schmerzkörpers

Schmerz und Leid helfen dem Ego sich zu spüren und so nährt es den Schmerzkörper. Jeglicher Anlass ist dem Ego recht, um sich am Schmerzkörper zu laben und wie mit allen Süchten wird aus einer Gewohnheit schliesslich eine Sucht. So wird der Schmerzkörper immer präsenter, so dass er uns am Ende wie ein Energiefeld umgibt. Dieses Energiefeld muss jetzt immer weiter gefüttert werden. Damit vergrößert sich der Leidensdruck für uns.

 

Was den Schmerzkörper vergrößert?

Dem Ego ist jede Bereich des Lebens recht, wenn es damit den Schmerzkörper füttern kann. Es sind vor allem unsere engen und intimen Beziehungen, die aufgrund der Nähe und der tiefen Emotionalität immer wieder gute Gelegenheiten bieten, den Schmerzkörper und sein Energiefeld zu nähren. Dazu kommen die tägliche Dosis Gewalttätigkeit durch Presse, Funk und Fernsehen. Aus diesem Zusammenhang heraus wundert es nicht, dass Krimis bei uns so überaus beliebt sind. Jeden Abend geben wir uns unsere Dosis Mord, Leiden und Schmerz und gut gefüllt gehen wir dann mit unserem Schmerzkörper in die Nacht.

 

Der unterdrückte Schmerzkörper

Wie wir später noch sehen werden, ist es der aktivierte und damit bewusste Schmerzkörper, der aufgelöst werden kann. Noch gefährlicher ist aber der unterdrückte Schmerzkörper, denn dieser wird unbewusst gehalten. So ist er uns gar nicht bewusst, wir wissen nichts von ihm und trotzdem vergiftet er uns und unsere Emotionen. Der Schmerzkörper kann lange Zeit ruhig sein, bei sehr unglücklichen Menschen kann er aber auch ständig aktiv sein, wobei wir auch sagen können, dass der Mensch vielleicht so unglücklich ist, weil sein Schmerzkörper so aktiv ist.

 

Der Schmerzkörper bei Kindern

Dieser Vorgang lässt sich gut bei Kindern beobachten. Wenn sich das Verlangen eines Kindes auf etwas gerichtet hat, es das Verlangte aber nicht bekommt oder bekommen kann, dann kann sich der Schmerzkörper des Kindes aktivieren und es zeigt dann Reaktionen, die überhaupt nicht mehr angemessen sind. Wie häufig ist der vielbeschworene Trotz des Kindes nur die Reaktion seines Schmerzkörpers. Wir sollten uns dann auf keinen Fall dem Wunsch des Kindes unterwerfen, weil das Kind dann lernt, dass sein Unglücklichsein ihm hilft zu bekommen, was es will.

 

Der genaue Ablauf beim Schmerzkörper

Ein Gefühl oder eine Emotion können durch Erlebnisse, aber auch durch Gedanken (bewusste oder unbewusste Erinnerungen) ausgelöst werden. Damit werden innere Bilder aktiviert. Aus diesen kann sich ein Film entwickeln, der zu einem Kreislauf wird, in dem immer wieder dieselbe oder eine leicht variierte Dramatik abläuft und immer wieder dieselben leidvollen Gefühle auslöst, die wiederum den Schmerzkörper füttern.

Wird der Schmerzkörper gefühlt, dann wird Unbehagen oder sogar Angst ausgelöst, weil wir bereits ahnen, dass es sich nicht gut anfühlen wird. Das können wir beispielsweise mit dem Besuch beim Zahnarzt vergleichen. Wir wollen weder die Angst, noch die negativ besetzten Gefühle wahrnehmen, deswegen werden wir alles mögliche tun, um es nicht erleben zu müssen. Vielleicht verfallen wir in Hektik, in Aktivität oder flüchten uns in Süchte wie Alkohol, Zucker, Nikotin oder Fernsehen.

Das starke Bezogen sein auf den Schmerzkörper und die damit verbundene Angst vor den eigenen Emotionen sorgt dafür, dass unser Empfinden flacher wird, ebenso wie unsere Atmung. Mimik, Gestik und innere Impulse werden weniger. All das schwächt unsere Lebendigkeit, was sich für Hellsichtige auch in unserer Aura sichtbar ist. Im Gegensatz dazu werden die Gefühle lebendiger und „wahrer“, sobald es uns gelingt, den Schmerzkörper zu verringern oder sogar aufzulösen.

 

Schmerz im Verhältnis zum Schmerzkörper

Unser Unglücklichsein selber ist nicht unbedingt auch der Auslöser für den Schmerzkörper. Der Auslöser kann relativ harmlos sein, manchmal reicht eine Begegnung mit unserem Exfreund/in oder jemand kritisiert uns auf eine Weise, die das alte Muster der Wertlosigkeit in uns aktiviert. In irgendeiner Weise werden wir an etwas erinnert, was für uns mit schmerzhaften Gefühlen verbunden war und nach Aktivierung des Schmerzkörpers auch wieder ist!

Wie es auch immer passieren mag, aber mit dem Aktivieren des Schmerzkörpers kommt eine regelrechte Welle an schmerzhaften Erinnerungen auf uns zu. Dazu gehören auch alte Muster und Programme. Vielleicht sind in unserer Kindheit bestimmte Muster oder Programme gespeichert worden. Das können Programme wie „verlassen werden“, Gefühle von Mangel, Existenzängste, „immer, wenn ich besonders liebe, werde ich verletzt“ etc. sein. Wenn nun eine Situation entsteht, in der uns etwas Ähnliches oder auch nur annähernd Vergleichbares geschieht, dann wird durch das alte Muster der Schmerzkörper aktiviert und es fühlt wie der persönliche Weltuntergang an.

 

Den Schmerzkörper abbauen

Bewusstheit und Achtsamkeit sind die direkten Feinde des Schmerzkörpers. Immer, wenn es uns gelingt zu erkennen, dass wir gerade unter dem Schmerzkörper leiden, sorgt unser Bewusstsein dafür, dass ein Teil des Schmerzkörpers verbrennt. Der Schmerzkörper ist eine Ansammlung von Schmerz, von dem wir wie besessen sind. Auch, wenn der Schmerzkörper lange Zeit ruhig sein kann, wartet er nur darauf, dass wir ihn aktivieren. Wir sollten jede Situation nutzen, um uns bewusst zu machen, dass wir gerade ein altes Muster erleben und dass wir nicht damit identifiziert sein müssen. So schwächen wir den Schmerzkörper.

 

Achtsam sein

Wie wir gesehen haben, ist es vor allem wichtig zu erkennen, was mit dem Schmerzkörper los ist. Wir müssen sehr achtsam sein, denn jede Verstimmung, jeder Groll und das zwanghafte Denken an bestimmte schmerzhafte Erlebnisse können auf das Erwachen des Schmerzkörpers hinweisen. Auch der Schmerzkörper möchte leben/existieren und er wird alles versuchen, dass wir uns mit ihm identifizieren. Das passiert vor allem unbewusst. Hat der Schmerzkörper erst einmal Macht über uns gewonnen, dann wird er Situationen in unserem Leben kreieren, die ihn in seiner Frequenz bestärken. Er wird dafür sorgen, dass wir bestimmte Muster und Verhaltensweisen wiederholen, die in der Vergangenheit bereits schmerzhaft für uns waren und sich und unser Ego damit stärken. Der aktivierte Schmerzkörper will immer mehr Schmerz und er wird uns entweder zum Opfer oder zum Täter machen. In beiden Fällen fügen wir uns und anderen Schmerz zu.

 

Was der Schmerzkörper nicht mag

Der Schmerzkörper mag weder Freude, Liebe, selbstlose Taten und vor allem nicht das Licht des Bewusstseins. Wenn wir in der Gegenwart sind, im Hier und Jetzt verweilen, dann hat der Schmerzkörper keine Chance. Es ist nicht nötig gegen den Schmerzkörper zu kämpfen, es reicht ihm geistesgegenwärtig zu begegnen. Damit lösen wir die Identifikation mit dem Schmerzkörper auf. Dieser reagiert zuerst, indem er uns mit allen Tricks wie körperliche Beschwerden oder Schmerzen wieder aus der Achtsamkeit in die Identifikation zurückholen will.

Viele Muster stärken den Schmerzkörper. Wut, Angst, dunkle Stimmungen und negative Gedankenmuster sind auf den Schmerzkörper ausgerichtet. Wenn wir mit diesen Dingen identifiziert sind, dann fehlt die nötige Achtsamkeit und der Schmerzkörper erwacht. Helfen kann uns, wenn wir den Beobachter in uns stärken. Wir sollten unsere Gefühle nicht denken, sondern diese fühlen und gleichzeitig ein Bewusstsein dafür entwickeln, was wir da tun. Trotzdem kann es zu heftigen Widerstand kommen, denn die Identifikation mit dem Schmerzkörper hat vielleicht für lange Zeit unser Selbstbild geprägt. Wenn es extrem kommt, dann identifizieren wir uns so rückhaltlos mit dem Schmerzkörper, dass wir uns für ihn halten. Dann sind wir in der Schmerzspirale gefangen. In diesem Zustand befriedigt uns unser Unglück, wir suhlen uns regelrecht darin, wir sprechen darüber und denken daran. Solange wir vom emotionalen Schmerz abhängig sind, werden wir jeden Versuch, frei davon zu werden, sabotieren.

Freiheit erlangen

Von nun an gilt es, keinen neuen Schmerz mehr zu erschaffen. Dabei helfen kann uns unser höheres Selbst, aber auch Menschen, die eine gewisse Bewusstseinsstufe erreicht haben und die wie eine Art Vorbild für uns sein können. Letztlich kann kein Schmerz gegen die Kraft der Liebe bestehen. Die Liebe kann die Motivation sein, mehr Achtsamkeit und Bewusstsein zu entwickeln. Oftmals ist es das Leid selber, was uns motiviert, einen Weg aus dem Schmerz zu suchen. Wir können aber auch den positiven Weg gehen, das heißt, wie orientieren uns an dem Schönen in der Welt, an der Natur, den Bäumen und Vögeln, an erhebenden Gefühlen und Gedanken in uns, an der Dankbarkeit, dem Glück und der Liebe in uns. Wenn wir mit dieser Energie gehen, dann muss der Schmerzkörper weichen.

 

 

Quelle: giesow

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2018